FV Vilseck verliert beim TSV Waldkirchen mit 0:5 und rutscht auf Abstiegsplatz ab
Fehler gnadenlos bestraft

Lokales
Vilseck
11.05.2015
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Es bleibt dabei: Für Fußball-Landesligist FV Vilseck sieht es gegen Mannschaften aus dem Bayerischen Wald meist "zappenduster" aus. Die Elf von Trainer Martin Kratzer verlor am Samstag beim TSV Waldkirchen klar mit 0:5 und rutschte wieder auf Abstiegsplatz 17 ab.

Nach dem Sieg von Mitkonkurrent SpVgg Deggendorf und dem Punktgewinn des TSV Langquaid wird es an den letzten beiden Spieltagen der Fußball-Landesliga Mitte wohl ein Zweikampf zwischen Vilseck und Langquaid um Relegationsplatz 16. Mit Vorteil für den TSV Langquaid. Der hat nicht nur den besseren direkten Vergleich (8:0/0:2), sondern auch das deutlich einfachere Restprogramm (Fortuna Regensburg, SC Regensburg) als Vilseck (SpVgg Ruhmannsfelden, ASV Burglengenfeld).

Die Partie in Waldkirchen begann für die Gäste recht unglücklich: Bereits nach acht Minuten musste Antreiber Dominik Stubenvoll mit einer Wadenverletzung vom Feld. Nur eine Minute später unterlief dem Vilsecker Abwehrspieler Thorsten Troche ein Missgeschick, als er einen weiten Ball des Gastgebers ablief, dabei aber ausrutschte, so dass Matthias Url allein auf das Vilsecker Gehäuse zusteuerte und zum 1:0 abschloss.

Beim 2:0 wurden die Gäste schulmäßig ausgekontert: Waldkirchen fing einen Angriff der Vilsecker an der Strafraumgrenze ab und Url vollendete den über drei Stationen ausgeführten Angriff mit seinem zweiten Treffer (16.). Die erste gute Möglichkeit hatte die Kratzer-Elf in der 20. Minute: Tobias Stubenvoll setzte sich auf der linken Seite durch, flankte nach innen und der Flugkopfball von Stefan Liermann strich knapp über die Latte. Kurz vor der Halbzeitpause hätte dann Tobias Stubenvoll den Anschlusstreffer erzielen können, nachdem er einen klugen Steilpass von Daniel Dietrich aufgenommen hatte - doch er scheiterte allein vor Torhüter Pfaff. In dieser Phase sah es so aus, als ob die Vilsecker nochmals herankommen könnten.

Doch gleich nach Wiederbeginn fand Franz Behmer im Mittelfeld keinen Anspielpartner, spielte zurück zu seinem Torhüter, doch der Ball war viel zu kurz: Martin Krieg sprintete dazwischen, umspielte den FV-Schlussmann und lief mit dem Ball am Fuß über die Linie (46.). Damit war die Partie gelaufen. Krieg hatte nochmals eine Möglichkeit, die er aber versiebte, bevor Thorsten Troche das zweite Malheur passierte. Bei einer Hereingabe von der linken Seite schlug er über den Ball, so dass der daneben lauernde Damberger nur noch einzuschieben brauchte (67). Den Schlusspunkt in der nun einseitigen Begegnung setzte Karlsdorfer, der völlig freistehend eine Hereingabe von Schäffner zum 5:0 verwertete.
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