Gefahr auf Schienen

Der Ausbildungszug "Gefahrgut" der DB Netz-AG machte auf dem Amberger Bahnhof Station und bot für Feuerwehrleute die Möglichkeit zur Schulung über nicht alltägliche Aufgaben. Bild: rha
Lokales
Vilseck
04.10.2014
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Güterzüge haben oft Ladungen, die als Gefahrengut gelten. Tragisch wird es, bei einem Unfall mit einem Kesselwagen. Vier Feuerwehrmänner lernten, was im Ernstfall zu tun ist.

Drei Jahre Wartezeit ist nötig, um an dem Ausbildungszug "Gefahrgut" der Deutschen Bahn geschult werden zu können. Vier Einsatzkräfte der Feuerwehren Vilseck, Sigl und Schönlind hatten Glück. Denn kurzfristig wurde ihnen eine Teilnahme ermöglicht.

Da vermehrt Güterzüge mit den unterschiedlichsten Ladungen unterwegs sind und das Schienennetz als sicherster Transportweg auch für Gefahrgut gilt, ist es für die Feuerwehren wichtig, im Ernstfall die richtigen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr ergreifen zu können.

Auf einem Abstellgleis des Amberger Bahnhofs wies Fachkreisbrandmeister für Gefahrgut, Alexander Graf aus Ursensollen, auf die verschiedenen Ventilarten an Kesselwagen hin und erklärte praxisnah Anschlüsse und Funktionen. Auch das Verhalten bei einem verunfallten Kesselwagen im Gleisbereich und die möglichen Vorgehensweisen wurden eingehend besprochen.
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