Hochfest der Lokalpolitik

Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Harald Schwartz (rechts) zog in beiden Eigenschaften ein positives Resümee: Der Kreisverband wächst und der Einfluss in München auch. Bild: paf
Lokales
Vilseck
04.11.2014
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Volle Säle bei Parteiveranstaltungen. Wer bekommt das noch hin? Die CSU bei ihrer Kreisversammlung zum Beispiel.

(paf) "Dass bei uns als CSU die Versammlungen auch in der wahlfreien Zeit so gut besucht sind, zeigt unsere flächendeckende Stärke und unsere Geschlossenheit", freute sich der Landtagsabgeordnete Harald Schwartz in seiner Eigenschaft als Kreisvorsitzender der Partei. Seine Einladung war an 48 Ortsverbände hinausgegangen und sorgte in Vilseck für einen vollen Saal.

Der dortige Ortsvorsitzende Josef Amann hatte für die Runde eine Erfolgsmeldung parat. Er sieht die Vilsecker CSU im "Aufwärtstrend" und sagte voraus, dass sich diese Entwicklung "weiter fortsetzen" werde. Kurz streifte Amann auch einige lokalpolitische Themen, bevor Schwartz seinen Rechenschaftsbericht als Kreisvorsitzender erstattete. Sichtlich zufrieden und selbstbewusst. "Die CSU stellt mit dem Landrat und Amberger Oberbürgermeister, die beide mit einer klaren absoluten Mehrheit im ersten Wahlgang gewählt wurden, die kommunalen Spitzenämter im Landkreis und der Stadt Amberg", hob der Abgeordnete hervor und unterstrich: "Außerdem sind wir mit 26 Kreisräten die bei Weitem größte Fraktion im Kreistag." Hinzu komme, dass die CSU 16 von 27 Bürgermeistern im Landkreis stelle.

Szenenapplaus

Unter starkem Applaus kam der Kreisvorsitzende vor diesem Hintergrund zu dem Ergebnis: "Damit sind wir die politische Kraft in Amberg-Sulzbach und Amberg." Diese Tatsache setze sich auf allen anderen politischen Ebenen fort. Doch die CSU sei im Landkreis nicht nur bei den Wahlen erfolgreich gewesen, sie lege auch bei den Mitgliedszahlen zu. Nach 2013 nun das zweite Jahr in Folge. Deutlich über 2100 Mitglieder habe der Kreisverband, präzisierte später stellvertretender Schaftmeister Dr. Hans-Jürgen Schönberger in seinem Bericht Schwartz' Darstellung und ergänzte: "Parallel dazu sind wir auch finanziell gut aufgestellt, was die rundum positive Situation abrundet."

Klare Positionen

Seit etwas mehr als einem Jahr als Direktabgeordneter im Münchner Landtag vertreten, beschrieb der Kreisvorsitzende die wiedergewonnene absolute Mehrheit der CSU als eine große Verantwortung gegenüber den Wählern. "Daher haben wir zum Beispiel bereits Anfang des Jahres einen eindeutigen Beschluss gegen grundwassergefährdendes Fracking getroffen, den ich mitgestellt habe", betonte Schwartz und positionierte sich eindeutig. "In Bayern wird keine Grundwassergefährdung hingenommen." Auch bei den Stromtrassen gebe es eine klare Linie der CSU. "Wir wehren uns dagegen, durch Bayern eine Stromtrasse zu ziehen, die Strom aus Braunkohlekraftwerken transportiert. Dies ist kein Beitrag zur Energiewende", teilt auch in diesem Punkt der Direktmandats-Träger die Linie der Partei. Sein Selbstverständnis als Landtagsabgeordneter erklärte Schwartz den CSU-Mandats- und Amtsträgern auf lokalpolitischer Ebene so: "Für mich ist es wichtig, dem Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg in München im Parlament und bei der Staatsregierung Gehör zu verschaffen."

Und es gebe schon einige Erfolge vorzuweisen. Beispielsweise bei der Verlegung des Breitbandzentrums nach Amberg oder bei der bevorstehenden Installation einer großflächigen Photovoltaik-Anlage auf dem Maxhütte-Schlackenberg in Sulzbach-Rosenberg. Auch bei der Elektrifizierung der Bahnstrecke Nürnberg-Amberg-Schwandorf "sind wir auf einem guten Weg".
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