Hoffen auf gewisse Serie

So würden sie gerne wieder einmal am Ende eines Spieles jubeln: Die Spieler des FV Vilseck brauchen ein Erfolgserlebnis, um die ständigen Niederlagen wegzustecken. Bild: Ziegler
Lokales
Vilseck
25.10.2014
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Das erste Spiel in der Landesliga Mitte in Mitterteich verlor der FV Vilseck, das letzte der Hinrunde gegen Burglengenfeld auch. Jetzt kommt Mitterteich zum ersten Spiel in der Rückrunde - aber da stehen die Zeichen anders. Denn in Vilseck ist Burgkirwa.

Nach Abschluss der Vorrunde in der Landesliga Mitte empfängt der FV Vilseck zur Burgkirwa am Samstag, 25. Oktober, um 14 Uhr den SV Mitterteich. Das Hinspiel endete mit einem glücklichen 2:1-Sieg für das Team von Trainer Reinhold Schlecht und für den FV zog sich der unglückliche Start in der gesamten Vorrunde durch.

Es gelang kein Heimsieg und so wie man in die neue Liga startete, genauso beendete man die Hinrunde mit einer 1:2-Niederlage gegen Burglengenfeld.

Die Rückrunde soll dafür, und darauf hofft man beim Vilsecker Anhang, etwas positiver gestaltet werden. Doch die Elf aus Stiftland ist ein ziemlich harter Brocken. Sie hatten lange Kontakt zu den vorderen Plätzen und sind allerdings nach der letzten Heimniederlage gegen Bad Abbach auf Platz 10 zurückgefallen. Erfolgsgarant bei den Mitterteichern ist Stefan Meisel, der in jedem Spiel für die entsprechenden Tore sorgt und zu den Toptorjägern der Liga zählt.

Ansonsten zeichnet das Team enorme Kampfstärke und Kompromisslosigkeit aus. Diese Tugenden bekamen die Vilsecker auch im Hinspiel zu spüren, wo man es verpasste, nach dem Ausgleich der Mitterteicher den Führungstreffer zu erzielen und dann in den Schlussminuten den Siegtreffer des Gegners hinnehmen musste.

Obwohl die Elf von Martin Kratzer in den letzten drei Begegnungen gegen Teams aus den vorderen Tabellenbereich Niederlagen bezog, zeigte sie starke Leistungen und wurde teilweise durch zweifelhafte Entscheidungen um ein kleines Erfolgserlebnis gebracht. Und dieses braucht die Mannschaft einfach einmal wieder, um nicht weiter daran zu zweifeln, dass alles keinen Sinn mehr hat. Für FV-Trainer Martin Kratzer ist es nicht leicht, seine Mannschaft immer wieder neu aufzurichten und entsprechend auf die neue Aufgabe einzustellen.

Mit Christoph Dietrich hat der Vilsecker Coach wieder eine weitere Perspektive, der während der Woche aus dem Urlaub zurückkehrt und wieder mit von der Partie sein wird. Zur Burgkirwa jedenfalls waren die Vilsecker meistens erfolgreich. Man kann nur hoffen, dass diese Serie nicht abreißt.

FV Vilseck: Stephan Pröls/Kurz, Siegert, Troche, Daniel Dietrich, Scholz, Weiß, Jank, Dominik Stubenvoll, Greger, Weih, Mayerhofer, Tobias Stubenvoll, Reiser, Christoph Dietrich, Kratzer.
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