Hunde nur noch an der Leine

Lokales
Vilseck
22.08.2015
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Hunde müssen künftig an die Leine. Den entsprechenden Beschluss fasste der Stadtrat. Grund dafür sind verschiedene Probleme, die es mit und um die Vierbeiner gerade im Bereich der neuen Vilsaue gegeben hat.

(zip) In der Sitzung wurde die Hundeanlein-Verordnung verabschiedet ebenso wie eine neue Satzung zur Benutzung öffentlicher Plätze, Grünanlagen und Kinderspielplätze in der Stadt. Beide Vorschriften bringen besonders für Hundebesitzer neue Spielregeln, die ab sofort gelten. Der Stadtrat sah es als notwendig an, das Anleinen der Hunde vorzuschreiben sowie Bestimmungen für die Nutzung öffentlicher Flächen zu schaffen. So trieben sich wiederholt freilaufende Hunde in den Schrebergärten in der Vilsaue herum und haben dort ihre Häufchen hinterlassen.

Reißfeste Leine

Da gerade in der Vilsaue und auch im Stadtgebiet viele Fußgänger, Familien mit Kindern oder Radfahrer unterwegs sind, sah der Stadtrat Handlungsbedarf und hat mit der "Verordnung über das freie Umherlaufen von großen Hunden und Kampfhunden" entsprechende Festsetzungen getroffen. So sind diese Tiere zur Verhütung von Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum und zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Reinlichkeit künftig in allen öffentlichen Anlagen, auf Wegen, Straßen und Plätzen innerhalb des bebauten Stadtgebietes und der Gemeindeteile sowie auf allen Geh- und Radwegen ständig an der Leine zu führen. Diese muss reißfest sein und darf nicht länger als fünf Meter sein. Als große Hunde gelten solche mit einer Schulterhöhe ab 50 Zentimeter.

In der "Satzung zur Benutzung öffentlicher Plätze, Grünanlagen und Kinderspielplätze" hat der Stadtrat ferner festgelegt, dass in den genannten Bereichen auch alle kleineren Hunde anzuleinen sind. Als Grünanlage gilt auch der Bereich des Naherholungsgebietes Vilsaue, beginnend ab der Vilskurve bei Axtheid-Berg bis zur Brücke in der Bahnhofstraße und auch der weitere Bereich entlang des Flusses bis zur Vilsbrücke der Staatsstraße 2120 in Schlicht bei der Einfahrt zur Brauerei Winkler. Hier sind die Hunde an einer kurzen Leine zu führen. Im Bereich umzäunter Kinderspielplätze sind Hunde nicht erlaubt.

Geldbuße droht

Wie in den bisher geltenden Regelungen, ist es auch nach der neuen Satzung und Verordnung verboten, öffentliche Grünanlagen und Flächen durch Hunde verunreinigen zu lassen. Exkremente hat der Hundehalter unverzüglich zu beseitigen. Wer gegen die Vorschriften verstößt, kann mit einer Geldbuße bis zu 1000 Euro belegt werden.

Der Stadtrat hofft, dass alle Hundebesitzer die neuen Regelungen beachten. Die Verwaltung wird ferner alle Hundebesitzer über die neuen Vorschriften schriftlich informieren.
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