In seiner ersten Sitzung nach den Ferien nahm sich der Stadtrat ein Bündel von 17 Tagesordnungspunkten vor. Das wurde diszipliniert in gut 90 Minuten abgearbeitet. Bemerkenswert: Alle Vorhaben wurden nahezu einstimmig auf den Weg gebracht.
Sanierung wird etwas teurer

Die Generalsanierung der Mittelschule und die Erweiterung der Verwaltung nehmen immer konkretere Formen an. Der Stadtrat vergab nun weitere Gewerke. Bild: Huber
Lokales
Vilseck
26.09.2014
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(e) Bürgermeister Hans-Martin Schertl hatte Bedeutungsvolles für das Plenum und die Öffentlichkeit parat - die Stellungnahme der Rechnungsprüfer aus dem Landratsamts. Konkret ging es um die Vilsecker Haushaltssatzung: "Aufgrund des vorgelegten Haushaltsplanes mit dazugehöriger Finanzplanung bestehen nach unserer Ansicht keine Bedenken an der dauernden finanziellen Leistungsfähigkeit der Stadt."

Der Haushaltsplan für 2014 umfasst im Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben 12 973 349 Euro. Der Vermögensetat umfasst jeweils 4 529 716 Euro ab. Schertl sah darin "keine finanziellen Bedenken für die nächsten Jahre" gegeben.

Er gab auch den Schülerstand für den Verbund Obere Vils/Ehenbach bekannt. So hat die Mittelschule in Vilseck in den Klassen fünf und sechs aktuell jeweils 29 Kinder, insgesamt in den fünf Klassen 5 bis 8 einen Schnitt von 22,6. Hirschau bringt es in dieser Statistik auf 18,5 Schüler in vier Klassen, Schnaittenbach auf 18 in drei Klassen und Hahnbach auf 20,55 Schüler in elf Klassen. 75 Kinder und Jugendliche besuchen die Mittelschule Hirschau, 113 die in Vilseck, 54 gehen in die Mittelschule in Schnaittenbach und 226 in die Hahnbacher. Gesamt besuchen 468 Kinder den Schulverbund Obere Vils/Ehenbach, davon sind 267 Buben und 201 Mädchen.

Dazu passte auch der Tagesordnungspunkt "Generalsanierung der Mittelschule Vilseck mit Umbau und Erweiterung der Verwaltung." Die Schreinerarbeiten für den Trakt B-C hat der Stadtrat für 6925 Euro an die Firma Plößner (Vilseck) vergeben. Den Zuschlag für die Bodenbeläge hat die Firma Iberer aus Amberg für 31 280 Euro erhalten.

In den Bauausschuss weitergereicht hat der Stadtrat die Genehmigung eines Nachtragsangebotes für Eignungsprüfungen und Glashalter (Glasgeländer in der Aula). Die Mehrkosten sind mit rund 6700 Euro veranschlagt, die Gesamtkosten steigen entsprechend auf rund 130 000 Euro.
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