Karawane der Rollstühle

Beim Ausflug der Senioren führte Nachtwächter Tschung die Rollstuhl-Karawane an. Kurzweilig und lustig waren seine Erklärungen an markanten Punkten der Stadt. Besonders neu und interessant war der Besuch in den Vilsauen. Bild: rha
Lokales
Vilseck
19.10.2015
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Schon die Vorfreude war wieder groß im BRK-Seniorenheim St. Ägidius auf den alljährlichen Ausflug mit Nachtwächter Josef Eierer, besser bekannt als Tschung. Diesmal ging es unter anderem auch zu den renaturierten Vilsauen.

Tschung, selbst nach einer Hüftoperation mit Rollator ausgestattet, führte die Rollstuhlgruppe des BRK-Seniorenheims Vilseck an. In der Grabenstraße empfing der Nachtwächter die 15 Rollstuhlfahrer mit ihrem schiebenden Helferpersonal mit einem seiner bekannten Stundensprüche: "Hört, ihr Leut', und lasst euch sagen ... ." Von hier aus begleitete der ganz besondere Gruppenführer seine Gefolgsleute zunächst über den Marktplatz und die Herrengasse zum Vilstor. Hier bestaunte man das Kunstwerk aus Militärschrott mit dem Namen "Courage".

Brezen und Getränke

Vom Altmühlweg aus bog die Gruppe dann in den Vilsauenweg ein. Bei den Flussgeistern aus Eichenstämmen gab es zur Stärkung Butterbrezen und Getränke. Während Nachtwächter Tschung immer wieder für Erheiterung sorgte, zog die Karawane über Axtheid und den neuen Schnellweiher zurück ins Heim.

"Des woar heit richtig schöi", meinte eine ältere Dame, "und die Zeit is so schnell vaganga."
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