Königstein kann erfolgreiche Saison krönen, Edelsfeld eine schwache Runde retten
Ein echter Derby-Kracher

Lokales
Vilseck
02.06.2015
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(bkn/hfz) Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen des brisanten Nachbarduells am Mittwoch, 3. Juni (18.30 Uhr in Vilseck), zwischen dem TSV Königstein und dem FC Edelsfeld in der Relegation zur Fußball-Kreisliga kaum sein. Auf der einen Seite ein vor Selbstbewusstsein strotzender TSV, dessen hervorragende Offensive um Spielertrainer Christian Ringler und Kreisklassen-Torschützenkönig Thomas Scheidler am Sonntag mit dem VfB Mantel kurzen Prozess machte (5:0). Auf der anderen der FC Edelsfeld, der in der abgelaufenen Saison in der Kreisliga Süd vieles schuldig blieb und sich durch unnötige Punktverluste selbst in diese missliche Lage brachte.

Leidenschaftlicher Einsatz

Bis zum Saisonende gelang es dem FCE nicht, gegen die unmittelbaren Konkurrenten den Befreiungsschlag zu landen. Hinzu kam, dass der ohnehin schmale Kader immer mehr ausgedünnt wurde. Besonders schmerzhaft trifft Spielertrainer Alexander Heldrich der verletzungsbedingte Ausfall seines Kapitäns Thorsten Schmidt. Da auch Biesler und Kölbel fehlen, geht die Favoritenrolle klar an Königstein. Doch auch in Edelsfeld stirbt die Hoffnung zuletzt und das vermeintlich "letzte Aufgebot" wird mit Leidenschaft dagegenhalten, um den Nachbarn das Feld nicht kampflos zu überlassen.

Der TSV Königstein hat nach einer erfolgreichen Rückrunde in der Kreisklasse Süd nun die Möglichkeit, die Saison mit dem Aufstieg zu krönen. Das 5:0 im ersten Relegationsspiel gegen den VfB Mantel war gut für das Selbstvertrauen, noch überbewerten werden die Königsteiner diesen Sieg nicht. Sie wissen: Der FC Edelsfeld ist eine andere Hausnummer. Die Mannen um Alexander Heldrich spielen seit Jahren in der Kreisliga, der ein oder andere Akteur war bereits in der Bezirks- und Bezirksoberliga aktiv. Jede Menge Erfahrung also, die dem TSV gegenübersteht. Zusätzlich konnte sich der FCE durch das Freilos länger von den Strapazen der Saison erholen und einige Spieler ihre Verletzungen auskurieren. Für das TSV-Mittelfeld gilt es, vor allem die Heldrichs Kreise einzuengen. Der Spielertrainer ist das Herz des Teams und kann ein Spiel im Alleingang entscheiden. Auch Topscorer Patrick Dehling, darf nicht aus den Augen gelassen werden.

Scheidler angeschlagen

Christian Ringler wird die nötige Balance zwischen Offensive und Defensive finden müssen. Der TSV wird sich aber keineswegs verstecken. Nach einer Rückrunde ohne Niederlage kann man selbstbewusst gegen den Kreisligisten auftreten. Zudem konnte man die letzten drei Spiele mit der gleichen Stammformation antreten. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Torjäger Thomas Scheidler, der sich am Sonntag an der Hüfte verletzt hat. Ein Ausfall wäre natürlich ein herber Rückschlag für den TSV.

Die Zuschauer werden gebeten, den Großparkplatz am Ziegelanger (hinter der Feuerwehr) zu benutzen. Von dort sind es zwei Gehminuten zum Fußballplatz.
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