Königsteiner Krönung

Lokales
Vilseck
04.06.2015
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Sieben magere Jahre sind vorbei: Der TSV Königstein besiegt den FC Edelsfeld mit 2:1 und spielt in der kommenden Saison das erste Mal seit 2008 wieder in der Fußball-Kreisliga. Für die Hahnenkamm-Truppe hingegen ist noch nicht alles verloren.

Der Vizemeister der Kreisklasse Süd schaffte mit einem 2:1-Sieg am Mittwochabend vor 1100 Zuschauern in Vilseck den Sprung in die Kreisliga und schickte den FC Edelsfeld in das "Finalspiel" um den letzten freien Platz in der Kreisliga. Gegner am Sonntag, 7. Juni, um 18 Uhr in Seugast ist der SV Altenstadt.

Es waren ausgeglichene 90 Minuten mit zwei unterschiedlichen Hälften. Während die Edelsfelder den ersten Durchgang klar dominierten, waren die Königsteiner nach der Pause die eindeutig bessere Mannschaft - und vor allem waren sie effektiver.

Endstation Florian Hölzl

Den ersten Warnschuss gab FC-Spielertrainer Alexander Heldrich ab, der aber sein Ziel knapp verfehlte. Heldrich und Patrick Dehling hatten dann weitere gute Einschussmöglichkeiten, scheiterten aber an TSV-Torhüter Florian Hölzl. Die Elf von Spielertrainer Christian Ringler spielte bis dahin sehr verhalten, kam überhaupt nicht in die Partie und musste dem Nachbarverein mehr hinterherlaufen als ihr lieb war. Doch nach der Pause sahen die Zuschauer andere Königsteiner. Ringler und Thomas Scheidler spielten sich durch die Edelsfelder Abwehrreihen, doch der Königsteiner Torjäger hatte sein Visier nicht richtig eingestellt. Bernd Holzwarth prüfte kurz darauf den Edelsfelder Schlussmann Bernd Fischer mit einem strammen Schuss, den dieser erst im Nachfassen unter Kontrolle brachte (61.).

Doppelpack von Ringler

Eine Einzelaktion von Christian Ringler brachte die Führung: Er umkurvte seinen Gegner, jagte den Ball an den Innenpfosten und von dort sprang er ins Tor (64.). Danach köpfte der Königsteiner Jonas Gebhard freistehend einen Eckball über das Tor (67.). Ein sehenswerter Spielzug ging dem 2:0 voraus: Scheidler spielte seinen Trainer wunderschön frei, der den Torwart austrickste und traf.

Wer glaubte, das Spiel sei nun gelaufen, täuschte sich, denn plötzlich schob der FCE wieder gewaltig an. Simon Meidenbauer zwang Torwart Hölzl zu einer Glanzparade (82.) und kurz darauf nickte Rüdiger Reiche ein schönes Zuspiel von Alexander Heldrich nach einem Eckball zum 2:1 ein (83.). Dieses Tor hatte Signalwirkung, denn bis zum Schluss stürmten die Männer vom Hahnenkamm auf das Königsteiner Tor, hatten aber nicht das Quäntchen Glück, um den Ausgleich zu erzielen.
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