Landesliga: FV Vilseck zu Gast beim TSV Bad Abbach - Ausfall von Abwehrstratege Thorsten Troche ...
Das Glück erarbeiten

Lokales
Vilseck
31.10.2014
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Die Reise geht in den Kurort Bad Abbach, doch erholsam wird es für den FV Vilseck sicherlich nicht. Das Schlusslicht der Fußball-Landesliga Mitte gastiert am Sonntag, 2. November, um 14 Uhr beim Tabellenfünften, der bei einem noch ausstehenden Nachholspiel (gegen Fortuna Regensburg) drei Punkte hinter dem Zweiten FC Tegernheim liegt und schon vor der Saison zum Kreis der Spitzenmannschaften gezählt wurde.

Jung und technisch stark

Der TSV verfügt über ein junges, technisch starkes Team und hat mit Stefan Schmidl einen der gefährlichsten Stürmer (15 Treffer) der Liga. Der erfahrene Trainer Helmut Wirth ist nun die dritte Saison bei den Bad Abbachern. Zuvor war der Übungsleiter bei den Bayernligisten SpVgg Landshut, TSV Buchbach und dem TSV Aindling tätig. Seine Handschrift, Offensivfußball, ist deutlich erkennbar, auch wenn er großen Wert auf eine nicht unbedingt kompromisslose, aber geordnete Defensive legt.

Seit vier Spieltagen ist die Wirth-Elf ungeschlagen, die letzte von bisher drei Niederlagen datiert vom 20. September zu Hause gegen die SpVgg Ruhmannsfelden. So gesehen hat der FV Vilseck bei diesem Gegner wenig Chancen etwas zu holen. Nach vorhergegangen guten, aber unglücklichen Spielen waren die FV-Fans im Heimspiel gegen Mitterteich doch etwas enttäuscht, da gegen Ende der Partie wieder individuelle Fehler unterliefen, die den Gegner auf die Siegerstrecke brachten.

Vor allem nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Thorsten Troche wirkte die Defensivabteilung sichtlich nervös und machte dann auch die spielentscheidenden Fehler.

Köpfe nicht hängen lassen

Es wäre fatal, wenn der Vilsecker Abwehrstratege in Bad Abbach ausfallen würde, nachdem Trainer Martin Kratzer bereits für den Rest der Saison auf Georg Pröls verzichten muss. Dabei sein werden aber wieder Michael Siegert (fehlte berufsbedingt) und Alexander Greger (krank), die gegen Mitterteich schmerzlich vermisst wurden. Trotz der miesen Situation der Vilsecker sollten die Spieler die Köpfe nicht hängen lassen und durch couragiertes Auftreten dem Gegner alles abverlangen, um am Ende sagen zu können: "Wir haben alles getan."

Das Glück kann man nicht erzwingen, es muss sich erarbeitet werden - und irgendwann bekommt auch der FV Vilseck wieder einen Glückstropfen ab.

FV Vilseck: Pröls, Kurz; Scholz, Troche (?), Daniel Dietrich, Christoph Dietrich, Weiß, Jank, Dominik Stubenvoll, Steffey, Tobias Stubenvoll, Siegert, Greger, Mayerhofer, Behmer (?), Kratzer.
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