Lieber einmal zu viel die Polizei rufen, als einmal zu wenig - diesen Appell richteten die Ordnungshüter an die Senioren aus dem Bereich Vilseck bei einer Präventionsveranstaltung im Zehentkasten der
Nicht zu leichtgläubig sein

Lokales
Vilseck
13.10.2015
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Burg Dagestein.

(zip) Wann sie denn das letzte Mal in einem Puppentheater gewesen wären, fragte Polizeioberkommissar Helmut Fritsch von der Polizeipuppenbühne Weiden die zahlreichen älteren Leute. Denn an diesem Nachmittag auf Initiative der Seniorenbeauftragten Siegfried Müller und Roland Renner, bei dem es auch Kaffee und Kuchen gab, sollten Puppen noch eine Rolle spielen. Die Bewirtung übernahmen Damen des Katholischen Frauenbunds.

In spielerischer Art führten die Polizeibeamten Georg Hüttner, Helmut Fritsch und Thomas Nörl den Besuchern die Vorgehensweise von Trickbetrügern und Einbrechern vor Augen. In einem kleinen Theaterstück fielen die alleinstehende Erna und ihre Freundin Maria auf den Trick mit dem versprochenen Gewinn bei einem Preisausschreiben und auf die Machenschaften bei Kaffeefahrten herein. Die Polizisten gaben Ratschläge, was zu beachten ist, etwa bei sogenannten Enkelanrufen, Gewinnmitteilungen oder beim Versuch der Betrüger, an der Haustüre oder über das Telefon etwas zu verkaufen. Sie rieten, insbesondere immer die Haustür verschlossen zu halten, auch wenn man nur kurz in den Garten oder Keller gehe. Niemals sollten Fremde ins Haus gelassen werden, weil diese durch Ablenkung oder Überrumpelung schnell an das Geld oder die Wertsachen des Bewohners kommen könnten.

Bettler oder angebliche Sammler von Spenden sollten nicht beachtet werden. Wer spenden wolle, könne dies durch Banküberweisung an karitative Einrichtungen machen. Die Bettler vor der Haustüre seien meist nicht bedürftig, sondern würden oft von Drückerbanden ausgeschickt. Sollten sich auffällige Personen in der Umgebung aufhalten, sollten die Bürger die Polizei verständigen, die diese dann überprüft. So könnten Einbrüche von vorne herein vereitelt werden. Abschließend erzählten einige Senioren von Erlebnissen, die sie selbst bereits mit zwielichtigen Typen hatten.
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