Mit viel Mut und einem Fanbus

Lokales
Vilseck
09.05.2015
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"Die Mannschaft wird bis zum letzten Spieltag alles geben", lautet der Tenor beim FV Vilseck. Und dass dies kein leeres Versprechen ist, zeigen die letzten vier Ergebnisse. Mit gesteigertem Selbstbewusstsein geht die Fahrt nun zum TSV Waldkirchen.

Die ist 240 Kilometer lang, und dort wird am Samstag, 9. Mai, um 17 Uhr die Partie der Landesliga Mitte zwischen dem TSV und dem FV Vilseck angepfiffen. Nach der Hinrunde war Waldkirchen einer der aussichtsreichsten Kandidaten im Kampf um die vorderen Plätze. Bis zur Winterpause hatte der TSV bereits 35 Punkte gesammelt mit minimalem Abstand zu den Aufstiegsplätzen. Nach der Winterpause lief aber bei der Elf von Trainer Matthias Höllmüller nicht mehr viel zusammen. Lediglich ein Sieg, der wurde allerdings gegen den damaligen Tabellenführer Burglengenfeld eingefahren, und drei Unentschieden sind die magere Ausbeute aus neun Begegnungen. Mit 41 Punkten dürfte die Mannschaft aus dem Drei-Länder-Eck den Klassenerhalt allerdings schon sicher haben.

Dies könnte auch der Grund sein, warum die Mannschaft auch nicht mehr ganz so bedingungslos um die Punkte kämpft, denn anders ist die 3:4-Niederlage vor Wochenfrist in Mitterteich nach einer 3:1-Führung nicht zu erklären. Spielführer und Torjäger Martin Krieg (23 Treffer) ist der herausragende Spieler bei den Gastgebern und wird sich mit Sicherheit auch einer Sonderbewachung erfreuen.

Dass der FV Vilseck gelernt hat, bis zum Schlusspfiff zu kämpfen, bewies die letzte Begegnung gegen den TV Schierling, als die Kratzer-Elf nach einem 0:2-Rückstand auch verdient einen Punkt holte. Das Anfangskonzept, den Gegner kommen zu lassen und auf Konter zu warten, ging nicht auf, denn Schierling hatte mit Brandl einen Stürmer, der die Vilsecker Defensive ständig beschäftigte. Das gab den Ausschlag dafür, dass die Gäste auch in den richtigen Momenten zu Toren kamen.

Dass aber die Mannschaft von FV Trainer Martin Kratzer trotz der Nackenschläge noch derart Druck ausüben kann, wunderte nicht nur den Gegner. Nach dem Anschlusstreffer merkten die Gäste erst, in welch guter Form der FV Vilseck kräftemäßig ist. An solchen Spielen können sich die FV-Mannen hochziehen und auch das Selbstwertgefühl in der Mannschaft ist nach vier ungeschlagenen Spielen enorm gestiegen.

Viele der Fans haben es sicherlich für eine Farce gehalten, dass die Mannschaft bis zum letzten Spieltag alles geben wird. Bisher hat sie ihr Versprechen aber eingelöst - und das wird auch in Waldkirchen der Fall sein. Abfahrt des Fanbusses um 12.30 Uhr vor dem Sportheim.

FV Vilseck: Pröls, Nägerl; Behmer, Troche, Daniel Dietrich, Christoph Dietrich, Weiß, Scholz, Dominik Stubenvoll, Weih, Geißler, Liermann, Tobias Stubenvoll, Renner, Mayerhofer, Mrosek, Siegert.
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