Nur noch eine Mini-Chance

Die Vilsecker Alexander Greger, Daniel Dietrich, Christoph Dietrich und Tobias Stubenvoll (von links) können in der 22. Minute den Kopfball des aufgerückten Ruhmannsfeldener Innenverteidigers Martin Kress (rechts) nicht mehr abwehren. Es stand 1:0 für den Spitzenreiter, dessen Torjäger Michael Müller (links hinten) die Szene beobachtet. Bild: Ziegler
Lokales
Vilseck
17.05.2015
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Rechnerisch kann sich der FV Vilseck am letzten Spieltag noch auf einen Relegationsplatz retten. Allerdings hat Konkurrent TSV Langquaid die deutlich einfachere Aufgabe.

Nichts wurde es mit dem erhofften Erfolgserlebnis für den FV Vilseck. Nach der 0:4-Heimpleite gegen Spitzenreiter SpVgg Ruhmannsfelden hat die Mannschaft von Trainer Martin Kratzer nur noch eine minimale Hoffnung auf den Relegationsplatz in der Fußball-Landesliga Mitte. Denn am letzten Spieltag muss Vilseck zum Tabellenzweiten ASV Burglengenfeld, der punktgleiche TSV Langquaid zum Absteiger SC Regensburg, der am Samstag beim ASV Cham mit 0:11 (!) verlor.

Ruhmannsfelden hatte von Beginn an den Vorwärtsgang eingelegt und setzte die Vilsecker unter Druck. So hatte der Gast bereits in der Anfangsviertelstunde die Möglichkeit zur Führung. Doch zunächst rettete Scholz vor dem einschussbereiten Müller, danach zielte Kilger knapp daneben. Als der FV besser ins Spiel fand und Chancen hatte, kam die kalte Dusche: Einen Eckball von Bastian Kilger unterlief FV-Torhüter Pröls und Martin Kress köpfte zum 0:1 (22.) ein. Direkt vom Anstoß weg ein unnötiger Ballverlust des FV in der Vorwärtsbewegung, Pröls konnte gegen Müller zwar noch retten, doch Pfeffer verwertete den Abpraller zum 0:2 (23.). Damit war die Begegnung schon fast gelaufen. Und es drohte noch schlimmer zu kommen. Nach einem Foul von Daniel Dietrich entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Müller scheiterte aber an Pröls (33.). In der zweiten Hälfte versuchte der FV Vilseck den Anschlusstreffer zu erzielen, war aber lediglich bei Standardsituationen gefährlich. So scheiterte Greger mit einem schönen Freistoß an Kopp (58.). Ruhmannsfelden versäumte es nun, seine Konterchance sauber zu Ende zu spielen, kam aber in der Defensive auch kaum in Verlegenheit. In der 75. Minute dann die endgültige Entscheidung: Nach einem schönen Angriff vollstreckte Weidlich zum 0:3. Danach spielte Ruhmannsfelden die Partie locker zu Ende und traf nach einem Eckball in der 82. Minute durch Schröder zum 0:4.
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