Seit 1995 sind 17 Transporte mit Hilfsgütern nach Rumänien gegangen
Hilfe für Kindergärten

Lokales
Vilseck
01.08.2015
0
0
Alle Hilfsgüter für Rumänien wurden von deutschen Einrichtungen, Firmen und Privatpersonen zur Verfügung gestellt beziehungsweise aus Spendenmitteln gekauft.

Die größten Sponsoren waren das Klinikum Weiden, die Firma Conrad und das Sanitätshaus Hellbach. Auch die Gemeinde Freihung und die Stadt Vilseck leisteten stets große Hilfe.

"Abgesehen von den Sachwerten sind allein an finanziellen Mitteln über 100.000 Euro in die Hilfsprojekte geflossen, wobei Bau und Einrichtung der beiden Kindergärten mit 47.000 Euro, die Unterstützung der Schulen mit 18.000 Euro und die Transportkosten mit etwa 27.000 Euro am höchsten zu Buche schlugen", resümiert Herr Seibold.

Gelagert wurden die Güter in einer Halle der Firma Willax, wo sie auch verpackt und verladen wurden. Die Fahrten durch Österreich und Ungarn und bis zum rumänischen Zielort verliefen oft sehr abenteuerlich.

Die mitreisenden Helferinnen und Helfer aus Vilseck, Sorghof, Freihung und Umgebung konnte das jedoch nicht entmutigen: Zu sehen, wie sehr sich die Menschen dort freuten und wie groß die Gastfreundschaft war, das war Dank genug und ein erneuter Ansporn zum Weitermachen.

Die aus kleinen Anfängen entstandene Rumänienhilfe kann nun ihr 20-jähriges Bestehen feiern. Seit 1995 sind 17 Transporte mit Hilfsgütern aller Art in Tirgu Mures, Sagar, Sinaia und Odorhei angekommen - und der nächste Transport ist bereits geplant. Bürgermeister Hans-Martin Schertl hat zugesichert, dass das Inventar der Grundschule in Schlicht, die demnächst aufgelöst wird, ebenfalls den Rumänen zugute kommen soll.
Weitere Beiträge zu den Themen: August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.