Stadtrat Vilseck stellt die letzten Weichen
Breitband kommt

Lokales
Vilseck
30.01.2015
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In Sachen Breitbandausbau ist die Stadt Vilseck "auf einem guten Weg" bilanzierte Bürgermeister Hans-Martin Schertl nach dem Vortrag von Walter Huber von der Breitbandberatung Bayern in Neumarkt im Vilsecker Stadtrat. Der Experte legte detailliert klar, dass mittlerweile die Bestandaufnahme und die Markterkundung erfolgt seien, aktuell stünde man im Auswahlverfahren, soll heißen: Angebote von Netzwerkbetreibern sollen eingeholt werden. Spätestens in 15 Wochen müssen diese dann im Vilsecker Rathaus sein.

Danach wird das Plenum dem wirtschaftlichsten Angebot den Vorzug geben - und die rund einjährige Arbeit wird beginnen. Dann könnte eintreffen, was der Bürgermeister optimistisch hofft: "Vielleicht bis zum Jahresende 2016 sollte dann auch das letzte Anwesen in Vilseck an das weltweite Netz angeschlossen sein" - und zwar mit mindestens 30 Megabits pro Sekunde. Soviel soll nämlich nach Wunsch der Vilsecker vom noch zu beschließenden Netzbetreiber zur Verfügung gestellt werden.

Ausnahmen möglich

Natürlich könne es vereinzelt vorkommen, dass diese 30 Mbits wegen örtlicher Gegebenheiten nicht erreicht werden, so Walter Huber. "Aber alle", das konnte er schon mal zusichern, "werden eine erhebliche Aufwertung erfahren". Insgesamt neun Erschließungsgebiete in Vilseck wurden vom Stadtrat für das Auswahlverfahren diskutiert und letztlich beschlossen. "Jeder Hof ist aufgenommen" berichtete der Bürgermeister.

Beschlossen wurde auch eine interkommunale Zusammenarbeit mit der Gemeinde Edelsfeld. Das hat zur Folge, dass zusätzlich zum Förderbeitrag von 870 000 Euro noch einmal 50 000 Euro zur Verfügung stehen. Wobei Huber den Förderhöchstsatz mit 80 Prozent bezifferte. Eine Betriebszeit von mindestens sieben Jahren ist garantiert.
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