"Sucht seinesgleichen" in Region

So soll in Zukunft nach dem Vorschlag der Planer die Schule in Vilseck samt Außenanlagen aussehen. Grafik: e
Lokales
Vilseck
25.07.2015
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Die Neugestaltung der Außenanlagen an der Vilsecker Schule nahm breiten Raum ein bei der Sitzung des Stadtrats. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 800 000 Euro, sie wird von der Regierung der Oberpfalz gefördert.

Architekt Herbert Harth vom Architekturbüro Harth und Flierl in Amberg stellte dem Gremium seine Planungen in Wort und Bild ausführlich vor. Wenn alles nach Plan verläuft, könnte im April/Mai 2016 Baubeginn sein. Mit der Fertigstellung wäre dann im Oktober/November zu rechnen. Der Stadtrat nahm die Planungen mehrheitlich so an.

"Alle können stolz sein"

Am Ende soll stehen, was Herbert Harth so zusammengefasst hat: "Vilseck wird damit ein Schul-, Sport- und Veranstaltungszentrum haben, das im ganzen Landkreis seinesgleichen sucht und auf das die Bürger, der Stadtrat und der Bürgermeister, unter dessen Regie das Ganze entstanden ist, stolz sein können."

Mit den Außenanlagen wird der Schlussstein für das nun zehn Jahre währende Projekt gesetzt. Am Anfang stand 2004 die Beauftragung des Amberger Architekturbüros Harth und Flierl zur Neuplanung der Schulanlagen. 2006 wurde der Zugangsbereich neu gestaltet, neben der sicheren Busvorfahrt wurden Parkplätze und ein Verkehrsgarten angelegt. Viele andere Maßnahmen rund um die Schule wurden getätigt. Der letzte Abschnitt der Generalsanierung wird in den nächsten Monaten abgeschlossen ein, so dass die Arbeiten an den Außenanlagen nun weitergeführt werden können.

"Der Eingangsbereich ist die Visitenkarte der Schule", sagte Harth, er werde "campusartig" gestaltet. Eine Freitreppe, deren Stufen auch zum Sitzen gedacht sind, sei vorgesehen, anschießend eine große Rasenfläche. Zugang besteht laut Harth sowohl über die Treppe zur Aula wie auch zum Seiteneingang.

Drei Zonen

Von dort ist das Foyer der Mehrzweckhalle und der Mittags- und Ganztagsbetreuung zu erreichen. Der rückwärtige, mit Bäumen und Hecken bepflanzte Pausenhof ist mit der Aula verbunden und in die Zonen Spiel, Bewegung und Ruhe eingeteilt. Das komplette Gelände der Pausenhöfe wird aus Sicherheitsgründen eingefriedet, der südliche Pausenhof dient vorzugsweise der Ganztagsbetreuung und ist abtrennbar.

Bis zum Herbst 2015 wird die Planung und Ausschreibung fertiggestellt. Die Angebote sollen bis Januar/Februar 2016 eingeholt werden, "im zeitigen Frühjahr" soll es mit dem Bau losgehen. Nach der mehrheitlichen Zustimmung des Stadtrates kann nun die Stadt einen Antrag auf Förderung stellen.
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