Überraschender 1:0-Sieg des Landesliga-Schlusslichts beim TSV Bad Abbach - Alexander Greger ...
Vilsecker Lebenszeichen

Alexander Greger. Bild: ref
Lokales
Vilseck
03.11.2014
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Nach zwölf Spielen ohne Sieg hat sich der FV Vilseck eindrucksvoll zurückgemeldet. Das Schlusslicht der Fußball-Landesliga Mitte gewann am Sonntag beim TSV Bad Abbach mit 1:0. Den Treffer des Tages erzielte Alexander Greger.

Umso überraschender war der Erfolg, weil mit Thorsten Troche und Daniel Dietrich die eingespielte Innenverteidigung ausfiel und Michael Siegert dienstlich fehlte. So war FV-Trainer Martin Kratzer gezwungen, Christoph Dietrich und Franz Behmer ins Abwehrzentrum zu stellen. Und beide machten ihre Sache ausgezeichnet. Vor allem der überragende Christoph Dietrich ließ die Bad Abbacher völlig verzweifeln, da er sämtliche Bälle ablief und stets im richtigen Moment zur Stelle war. Was dann noch durchkam, parierte Torhüter Stephan Pröls in altbekannter Manier. So wunderte sich der TSV-Anhang, dass ihre Elf bis zum Pausenpfiff keine nennenswerte Möglichkeit zu verzeichnen hatte, obwohl sie optisch überlegen war.

Die Gäste hatten ihre erste gute Möglichkeit durch Alexander Greger, der allein vor dem Abbacher Schlussmann Fuchs auftauchte, den mitgelaufenen Florian Weiß aber zu kurz anspielte. In der 28. Minute setzte sich Johannes Mayerhofer durch, flankte maßgerecht nach innen und die Direktabnahme von Alexander Greger konnte der Torwart der Hausherren noch parieren. Gegen den Nachschuss von Greger war er allerdings machtlos.

In der 39. Minute kam der sonst von Franz Behmer abgemeldete TSV-Torjäger Stefan Schmidl an den Ball, vertändelte ihn aber. Nach der Pause läuteten die Gastgeber zum Angriff. Das Spiel fand phasenweise nur in der Hälfte der Gäste statt. Doch stand der Vilsecker Abwehrblock immer sicherer. Schmidl hatte in der 65. Minute die zweite Möglichkeit, doch er verzog. Dann parierte Stephan Pröls einen gefährlichen Kopfball von Bartlick (72.) und kurz darauf jagte Stuhlfelder in aussichtsreicher Position den Ball über das Gehäuse.

Die größte Tat vollbrachte Schlussmann Pröls in der 79. Minute, als er im Rückwärtsfallen einen Kopfball von Patrick Lang über die Latte lenkte. In den Schlussminuten verzweifelten die Hausherren an der Gästeabwehr. Sie spielten nun nicht mehr kontrolliert, sondern stürmten ungestüm nach vorne. Negativ stieß auf, dass sie die wenigen FV-Konter teils mit rüden körperlichen und verbalen Attacken unterbanden.
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