Viele kleine für den großen Schritt

Lokales
Vilseck
21.03.2015
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Noch eine minimale Chance auf einen Relegationsplatz hat der FV Vilseck. Dazu muss gegen den Konkurrenten TSV Langquaid ein Dreier her. Eine Voraussetzung dafür ist: Die Spieler sollten auf dem Feld das Motzen einstellen und sich mehr auf den Ball konzentrieren.

Wenn auch die Niederlage in Cham in doppelter Hinsicht, durch den Platzverweis von Thorsten Troche und das unglückliche Zustandekommen schmerzte, so sollten die Vilsecker dieses Negativerlebnis schnell aus ihren Köpfen streichen. Neues Spiel, neues Glück heißt es am Sonntag, 22. März, um 15 Uhr. Zu Gast ist der TSV Langquaid, das Ziel sind drei Punkte.

Debakel im Hinspiel

Der TSV Langquaid hat nach der Winterpause den Faden noch nicht gefunden. Die Elf von Spielertrainer Patrick Scheibenzuber startete mit zwei Niederlagen gegen Burglengenfeld und Mitterteich ins neue Jahr und will in Vilseck auf alle Fälle punkten. Trotz der beiden Negativerlebnisse kommen die Labertaler mit viel Selbstvertrauen und breiter Brust nach Vilseck, da sie dem FV im Hinrundenspiel mit 8:0 die höchste Niederlage beibrachten. Wagner, Schäffer, Müller und Becka waren die vier Doppeltorschützen.

Manchmal ist es einfach so, dass einer Mannschaft alles gelingt, die andere sich noch so mühen kann und nichts zustande bringt. Die Mannschaft von Trainer Martin Kratzer war damals aber auch ziemlich ausgelaugt, musste auf sechs Stammspieler verzichten und war daher auch nicht in der Lage, dem Gegner entsprechend Paroli zu bieten. Diesmal soll das anders werden.

Auch wenn Abwehrrecke Thorsten Troche nach seiner Roten Karte in Cham fehlte, so zeigte der FV-Defensivverbund in der zweiten Hälfte in Cham eine ausgezeichnete Leistung. An diese müssen die Vilsecker nun auch gegen Langquaid anknüpfen, wollen sie Punkte gegen die Niederbayern behalten. Voraussetzung dafür ist, dass sich der eine oder andere Spieler verbal zurückhält, die dabei vergeudete Luft in sein Laufpensum steckt und somit für das Team einige Prozent mehr Kraft übrig hat. Schließlich dürfte es für die Kratzer-Schützlinge die letzte Möglichkeit sein, an die Relegationsplätze heranzukommen.

An das Unmögliche glauben

Diese Chance sollten die Vilsecker nicht leichtsinnig vergeben, denn sie zeigten in den letzten beiden Begegnungen, dass sie mit einem Teil der Mannschaften in der Liga mithalten können. Auch wenn das Spiel in Cham einen äußerst unglücklichen Ausgang hatte, so wurde außer dem Spiel nichts verloren. So lange noch ein Fünkchen Hoffnung besteht, müssen auch der Glaube und der Wille stark genug sein, das Unmögliche noch möglich zu machen. Drei Punkte gegen Langquaid wären ein weiterer Schritt, der aber enorm viele Schritte während der 90 Minuten voraussetzt.

FV Vilseck: Pröls, Nägerl; Siegert, Scholz, Daniel Dietrich, Christoph Dietrich, Weiß, Greger, Dominik Stubenvoll, Weih, Liermann, Tobias Stubenvoll, Geißler, Götz, Mayerhofer, Behmer, Kratzer.
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