Vilsecker Stadtrat segnet entsprechende Prioritätenliste ab - Geld für Haussanierung
"Kernwege" werden ausgebaut

Die Stadt unterstützt die Sanierung des Anwesens Vorstadt 6. Bild: e
Lokales
Vilseck
23.10.2014
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Der Strukturwandel in der Landwirtschaft und das veränderte Freizeitverhalten haben die Anforderungen an das Wirtschaftswegenetz geändert. Während die Maschinen immer schwerer und schneller werden, drängen Radler oder der regionale Schleich-Verkehr auf diese Trassen. Auch im Bereich Vilseck ist die Zunahme des Verkehrs spürbar.

Bürgermeister Hans-Martin Schertl wies bei der Stadtratssitzung auf das sogenannte Kernwegegesetz hin. Soll heißen: Auch die Stadt Vilseck hat solche Straßen zu sanieren. Das Gremium genehmigte einstimmig die von Schertl vorgelegte Prioritätenliste. Am dringlichsten ist demnach der Ausbau des Wegs vom Schwimmbad in Richtung Schüsselhof nach Unterschalkenbach (1950 Meter), dann der von Gressenwöhr nach Frauenbrunn (730 Meter) noch vor den Trassen zwischen Sigras und Wickenricht (345 Meter) sowie von Oberweißenbach nach Boden (435 Meter). Nach dem Ausbau sollen landwirtschaftliche Großgeräte ebenso dort fahren können wie Biker. "Rennstrecken für Bulldogs mit Anhänger dürfen das aber nicht werden", war die Meinung von Peter Lehner. Maria Honig schlug vor, man solle die Wege schottern, bei Asphalt würden sie von Autofahrern sofort als Rennstrecke missbraucht. 2. Bürgermeister Thorsten Grädler konnte sich ab dem Freibad eine Beschränkung auf den landwirtschaftlichen Verkehr vorstellen.

Albin Merkl will sein Anwesen Vorstadt 6 in Vilseck sanieren, etwa Türen und Fenster erneuern. Das Haus ist als Einzeldenkmal ausgewiesen und seit rund zwei Jahren unbewohnt. Der Eigentümer beantragte die Gewährung von Mitteln aus dem kommunalen Förderprogramm der Stadt für diese Renovierungsarbeiten. Der Stadtrat erklärte einstimmig seine Bereitschaft, die geplanten Maßnahmen aus dem kommunalen Topf zu unterstützen. Grundsätzlich beträgt die Förderung 30 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, höchstens jedoch 5000 Euro - und die wird Merkl auch erhalten.
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