Vilsecks vierter Versuch: Gegen SV Freudenberg müssen endlich Punkte her
Hartnäckiger Derbyfluch

Derby ist, wenn 22 Mann über den Platz laufen - und am Ende jubelt der Gegner des FV Vilseck. So langsam haben Bastian Engelhardt (links) und seine Mannschaft die Nase voll. Nach den Niederlagen gegen Hahnbach, den FC Amberg II und Ensdorf (Bild) steht Landkreisduell Nummer vier in Folge auf dem Plan. Gegen den SV Freudenberg will der Landesligaabsteiger nicht wieder mit leeren Händen dastehen. Bild: Ziegler
Lokales
Vilseck
10.10.2015
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Für den FV Vilseck steht in der Fußball-Bezirksliga Nord das vierte Derby in Folge auf dem Programm. Zu Gast am Samstag, 10. Oktober (15 Uhr), ist der SV Freudenberg. In den drei vorhergegangenen ging die Mannschaft von FV-Trainer Thomas Daschner jedes Mal als Verlierer vom Platz. Nach dem 2:3 gegen den SV Hahnbach und dem 0:2 gegen den FC Amberg II hatten die Vilsecker am vergangenen Sonntag beim 0:4 gegen die DJK Ensdorf nichts zu bestellen und so muss der FV langsam wieder an das Punktesammeln denken.

Herhalten soll dafür der SV Freudenberg, der selbst die Zähler benötigt, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren. Schon deshalb wird der SVF ebenfalls alles daran setzen, um erfolgreich zu sein. Was bei den Vilseckern in Ensdorf fehlte, war ein geordnetes Mittelfeld. Zu wenig Laufbereitschaft und vor allem das fehlende Schaffen von Anspielstationen machten es dem Gegner leicht, ein Übergewicht zu bekommen. So waren die Vilsecker in der Defensive stets gezwungen, mit weiten Bällen zu operieren, die dann meist eine sichere Beute der Ensdorfer wurden, die dann ihr Spiel schnell und vor allem direkt nach vorne aufbauten.

Hier merkte man deutlich, dass mit Christoph Dietrich die Schaltzentrale im Vilsecker Mittelfeld fehlte, der auch gegen Freudenberg nicht dabei sein wird. Die Gäste, die zuletzt ein 3:3-Unentschieden gegen den SVSW Kemnath holten, suchen ihr Heil stets in der Offensive und haben mit Spielertrainer Florian Neiß und Michael Schlegl zwei eminent gefährliche Stürmer. Die beiden außer Gefecht zu setzen, wird die Hauptaufgabe für die FV-Defensive sein.

Mit Joachim Götz (zurück aus dem Urlaub) und Christian Haller, der sich nach drei Jahren als Trainer des TuS Rosenberg wieder dem FV Vilseck anschloss, hat Trainer Daschner weitere Alternativen. Ein Derbysieg des FV würde natürlich die Stimmung beim Weinfest im Burgstodl etwas auflockern.
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