Vor acht Jahren wurde er zum Priester geweiht. In Furth i. W., Kümmersbruck, Wunsiedel und Schlicht hat er gewirkt. Und nun hat Diözesanbischof Rudolf Voderholzer Johannes Kiefmann zum Dienst Christi in der Pfarreiengemeinschaft Vilseck-Schlicht-Sorghof bestellt. Dekan Walter Hellauer führte den neuen Stadtpfarrer in St. Ägidius in sein Amt ein.
Prediger, Moderator und Manager

Dekan Walter Hellauer (vorn links) führte den neuen Stadtpfarrer Johannes Kiefmann ins Amt ein. Bilder: rha (2)
Lokales
Vilseck
20.10.2015
24
0
(rha) Am Tag des Kirchweihfestes zogen viele Geistliche zusammen mit Kiefmann, Mitgliedern der kirchlichen Gremien und Fahnenabordnungen der Vereine in einem Kirchenzug, angeführt vom Jugendblasorchester Vilseck, zur Pfarrkirche. Am Eingangsportal hieß Pfarrgemeinderatssprecherin Michaela Kreuzer den angehenden Stadtpfarrer willkommen. Die Kirchenchöre aus Vilseck und Sorghof unter Leitung von Franz Winklmann, begleitet von Organist Roland Nitzbon und Turmbläsern aus Schlicht, begrüßten die Festgäste mit dem Lied "Die Himmel rühmen". "Kirchweih ist das Fest der Gegenwart Gottes in unserer Welt", betonte Dekan Hellauer. "Die Kirche gibt uns Orientierung, damit wir Menschen nicht verkümmern." Die Gotteshäuser stünden für die Anwesenheit Gottes auf Erden. Die Kirche trage die Verheißung auf einen neuen Himmel und eine neue Erde in sich. Und dazu brauche es Priester, für die Christus an erster Stelle stehe. "Die Feier der Liturgie ist Quelle und Höhepunkt allen Tuns", versicherte Hellauer. Er fragte Pfarrer Kiefmann nach seiner Bereitschaft, den Dienst mit Hingabe und zum Wohle aller Menschen zu übernehmen, und führte ihn am Altar in sein neues Amt ein.

Die anwesenden Geistlichen, darunter auch seine Vorgänger Dietmar Schindler und Martin Schultes, übermittelten dem neuen Stadtpfarrer den Friedensgruß. Bischof Dr. Walter Mixa wünschte seinem persönlichen Freund Johannes Kiefmann immer eine innige Verbundenheit mit Christus. Pfarrer Matthias Weih von der evangelischen Gemeinde lud zu einem brüderlichen Verhältnis zwischen den Kirchengemeinden ein.

Der neue Stadtpfarrer bekräftigte, an die Gläubigen gewandt: "Jeder von Ihnen ist wichtig. Ich brauche Sie alle mit ihren Talenten und Charismen, mit Ihren Fragen und Zweifeln." Er freue sich auf die neue Aufgabe, die Menschen gerade in den Knotenpunkten ihres Lebens begleiten zu dürfen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.