Vorfreude auf die Fahrt

Ein Prost auf die Winterpause: Der Vilsecker Torhüter Stephan Pröls war in der bisherigen Runde der Landesliga Mitte nicht zu beneiden. Bild: Ziegler
Lokales
Vilseck
22.11.2014
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Die Misere des FV Vilseck begann im Hinspiel gegen den SC Ettmannsdorf. Der einzige Stürmer verletzt, Elfmeter verschossen, Partie verloren. Das Gute daran: Es war ein Heimspiel.

Zur letzten Begegnung in diesem Jahr in der Landesliga Mitte muss der FV Vilseck am Samstag, 22. November, um 14 Uhr beim SC Ettmannsorf antreten. Und dort taten sich die Vilsecker in den in den vergangenen Jahren immer schwer. In diesem Spieljahr ist Ettmannsdorf zu einer festen Größe in der Landesliga geworden und belegt mit 31 Punkten den 10. Tabellenplatz.

Im Hinspiel in Vilseck gewannen die Schwandorfer Vorstädter knapp mit 1:0, schossen damals in der fünften Begegnung das erste Saisontor und landeten auch den ersten Sieg.

Mittlerweile ist das Team zusammengewachsen und zu der ohnehin schon überdurchschnittlichen Defensivkette kam zwischenzeitlich von der DJK Ammerthal auch noch Timo Vollath hinzu. SC-Trainer Timo Studtrucker hatte in den ersten Spielen Probleme in der Offensive. Doch als sich Felix Peter wieder gesund meldete, fielen auch die entsprechenden Tore für die Ettmannsdorfer. Bereits seit längeren ist der SC die erste Adresse im Raum Schwandorf und so wie sich der Verein in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt hat, wird er es auch in den nächsten Jahren bleiben.

Vilseck hat nach den Glücksmomenten in Bad Abbach und Neumarkt zu Hause gegen Etzenricht wieder einen gehörigen Dämpfer bekommen. Wundern tut man sich beim FV darüber allerdings nicht mehr, denn in keinem Auswärtsspiel wurden so viele Fehler gemacht wie in den Heimbegegnungen. Setzt sich die Mannschaft dabei selbst derart unter Druck oder macht man diese Fehler, weil man alles richtig machen will? Fragen, die niemand in Vilseck beantworten kann. Natürlich sind die ständigen Umstellungen im Team nicht förderlich für das Gesamtgefüge, doch ist dies in den Auswärtsspielen nicht anders. Scheinbar hat der FV Vilseck einen echten Heimkomplex. Von daher sollte man sich auf die Begegnung in Ettmannsdorf freuen.

Denn im Hinspiel begann eigentlich die Misere des FV Vilseck richtig und hält immer noch an. Bereits nach 20 Minuten verletzte sich der Vilsecker Angreifer Stefan Liermann, war danach nicht mehr einsetzbar und wurde vergangene Woche am Rücken operiert. Zu guter Letzt verschoss man in der Nachspielzeit noch einen Elfmeter und musste so dem Gegner die drei Punkte überlassen. Nun hofft man bei Vilseck in Ettmannsdorf achtbar abzuschneiden.

FV Vilseck: Pröls/Kurz, Behmer, Troche, Daniel Dietrich, Christoph Dietrich, Weiß, Mayerhofer, Dominik Stubenvoll, Greger, Weih, Scholz, Siegert (?), Geißler, Steffey, Kratzer.
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