Wie in alten Zeiten

Unhaltbar für den Deggendorfer Torhüter Georg Dreier (Mitte hinten) zirkelte der Vilsecker Mittelfeldspieler Florian Weiß (Nr. 6, links vorne) diesen direkten Freistoß in der 23. Spielminute genau in den linken Torwinkel zur 1:0- Führung für den FV. Bild: Ziegler
Lokales
Vilseck
09.03.2015
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Ein neues Jahr, ein neues Glück - denn fast ein Jahr liegt der letzte Heimsieg des FV Vilseck in einem Punktspiel zurück. Und die drei Punkte in der Landesliga-Partie gegen Deggendorf haben sich die Spieler von Martin Kratzer verdient.

Wie in alten Zeiten fügte sich ein Rädchen in das andere ein, weil die Defensivabteilung kompromisslos war, kaum etwas anbrennen ließ, das Mittelfeld ungemein rackerte und die beiden Offensivleute Sebastian Weih und Stefan Liermann den Gegner bereits in der eigenen Hälfte unter Druck setzten.

So wurden die Gäste oftmals zu Fehlern bereits im Spielaufbau gezwungen, die die Heimmannschaft zu Gegenstößen nutzte. Das schmeckte den Gästen nicht unbedingt, denn sie mussten mehrmals zu Mitteln greifen, die nicht zu den Feinsten in dieser Sportart gehören. Niklas Hauner bekam auch in der 88. Minute die Härte des Schiedsrichter zu spüren, nachdem er kurz vorher seine Härte an Christph Dietrich ausgelassen hatte.

In der 6. Minute hatte Stefan Liermann die Führung auf dem Fuß, doch seinen Schuss aus der Drehung meisterte Gäste-Torhüter Georg Dreier. In der 23. Minute wurde Stefan Liermann in Strafraumnähe gefoult. Den Freistoß zirkelte Florian Weiß unhaltbar in den Torwinkel. In der 26. Minute musste aber auch FV-Keeper Stephan Pröls sein Können aufbieten, als er reaktionsschnell gegen Simon Lorenz parierte. Eine wunderbare Hereingabe von Stefan Liermann köpfte Florian Weiß in aussichtsreicher Position neben das Tor (32.), und kurz darauf hatte Vilseck Glück, nachdem Matej Paprciak das Leder an die Latte geknallt hatte und Pröls den Nachschuss gegen Simon Ertl abwehrte (36.). Nach der Pause konnte der Deggendorfer Torsteher einen Freistoß von Stefan Liermann nur abklatschen, Sebastian Weih war zur Stelle und schob das Leder ins Tor. Der Schiedsrichter erkannte aber auf Abseits.

Eine weitere Riesenmöglichkeit verpassten in der 60. Minute sowohl Weih als auch Liermann, die beide an einer flachen Hereingabe von Christoph Dietrich vorbeigrätschten. Eine Bilderbuchkombiniation schloss Dominik Stubenvoll mit dem 2:0 ab: Florian Weiß leitete die Szene ein, Christoph Dietrich bediente Stubenvoll, der den Ball trocken im Tor versenkte (62.). Alexander Greger spielte sich in der 74. Minute bis zur Grundlinie durch, passte nach innen und der mitgelaufene Stefan Liermann schob das Leder am Tor vorbei.

Deggendorf mühte sich zwar weiterhin den Anschlusstreffer zu erzielen, doch kamen sie zu keinen zwingenden Tormöglichkeiten. Diese hatte dann der eingewechselte Florian Geißler, der von Stefan Liermann auf die Reise geschickt wurde, allein aufs Gästetor zusteuerte, doch dessen Schuss lenkte Georg Dreier mit den Fingerspitzen über die Latte (89.).
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