WLAN wäre eine Bereicherung

Lokales
Vilseck
26.10.2015
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Fraktionssprecher Wilhelm Ertl (Einheitsblocks-FW) hatte den Antrag gestellt und das Gremium fand ihn offensichtlich gut. Es geht um ein Gesuch auf Errichtung eines öffentlichen freien WLAN-Netzes (Hotspot) im Altstadtbereich.

Nach Einschätzung der Fraktion, so hieß es, wäre das für Vilseck eine deutliche Aufwertung und ein weiteres Werbemerkmal, wenn sie ihren Bürgern, Besuchern des Marktplatzes und Rathauses sowie Tagestouristen ein frei zugängliches WLAN anbieten könnte. Zunächst im Teilbereich des Marktplatzes, in einem zweiten Schritt vielleicht auch im Freibad oder in der Burg Dagestein. In dieser Sache habe es bereits Vorgespräche der Fraktion gegeben, man sei auch auf einen Dienstanbieter aufmerksam geworden, der bereits in einigen Städten im süddeutschen Raum solche Vorhaben erfolgreich umgesetzt habe.

Anfrage bei Firmen

Bürgermeister Hans-Martin Schertl und das Gremium stehen dem Antrag, so war herauszuhören, grundsätzlich positiv gegenüber. Es wäre ein Betreiber erforderlich, mit dem ein Vertrag geschlossen werden könne, diese Firma solle dann im Bereich Marktplatz einen oder mehrere Router installieren. Von der Verwaltung sollte Matthias Rösch Kontakte mit entsprechenden Firmen knüpfen. Die Kosten für einen Router sollen sich auf rund 700 Euro belaufen, die Kosten für einen Vertrag wurden von Schertl mit rund 50 Euro monatlich beziffert. Um das weitere Vorgehen zu klären, soll eine Begehung mit einer Firma stattfinden, die ebenfalls bereits in der Nachbargemeinde Königstein einen Hotspot einrichten möchte. Möglicherweise lasse sich zu diesem Komplex eine gemeinsame Sitzung mit dem Gemeinderat in Königstein bewerkstelligen. Es gäbe, so sagte der Bürgermeister, für dieses Thema WLAN auch ein Förderprogramm Bayerns. Wenn überhaupt, so wird die bauliche Umsetzung erst im Frühjahr kommenden Jahres sein.

Neue Küche sinnvoll

Der Gemeinderat hatte auch die weitere Vorgehensweise über die Generalsanierung der Schule Vilseck auf der Geschäftsordnung. "Die nächsten acht Wochen ist das Vorhaben auf die Reihe zu bringen", betonte Schertl. Bei verschiedenen Arbeiten in der Schulküche habe sich gezeigt, dass es sinnvoll sei, neue Möbel für zu beschaffen. Der Bauausschuss des Stadtrates hat bereits eine Besichtigung vorgenommen und befürwortet eine Neuanschaffung.

Durch den Einbau einer neuen Küche könnten nun das Verlegen des Küchenbodens sowie verschiedene Sanitärarbeiten komplett erledigt werden. "Unser Planungsbüro hat eine Kostenschätzung für alle anfallenden Arbeiten erstellt", sagte Schertl. Die Kosten betragen demnach rund 123 000 Euro. Darin enthalten seien verschiedene Arbeiten, die bereits vergeben aber noch nicht umgesetzt worden seien. Beispielsweise das Verlegen neuer Bodenfliesen und neuer Wandfliesen. Der Kauf einer neuen Küche wird auch bezuschusst.

Sanierung abschließen

Zusammenfassend sagte Schertl: "Ich plädiere ebenfalls für die Anschaffung neuer Küchenmöbel. Dann kann unsere gesamte Innengeneralsanierung abgeschlossen werden, ohne dass wir in drei oder vier Jahren im Bereich der Küche wieder eine Baustelle haben, wenn wir dann eine neue Küche brauchen."

Eine neue Kassenverwalterin konnte der Bürgermeister mit Sabrina Lindner bestellen. Sie hat ihre Probezeit absolviert und ist mit Wirkung zum 1. Oktober im neuen Amt.

Zum Ende lud der Bürgermeister für Freitag, 6. November, zum 47. Stadtratsschießen bei Tell Vilseck ein.
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