Kindergarten Sorghof macht Gewinn
Zahlen, die Freude machen

Politik
Vilseck
22.04.2016
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"Solche Zahlen geben wir mit Freude bekannt", sagte Bürgermeister Hans-Martin Schertl. Das ist durchaus nachvollziehbar, war doch in den vergangenen Jahren bei den Kindergärten meist ein negatives Betriebsergebnis zu registrieren.

Vilseck. (e) Beim Kindergarten Sorghof ist das diesmal anders, stellte Schertl in der Stadtratssitzung fest. Die Betriebskostenrechnung weist für 2015 nämlich ein Guthaben von 11 722 Euro aus. Das resultiert insbesondere aus einer höheren Bezuschussung durch den Freistaat und die Stadt Vilseck aufgrund der Belegung sowie der Fallpauschalen.

Etat steigt an


Der Haushalt der Spitalstiftung weist für 2016 im Vermögensetat einen etwas höheren Ansatz aus, notwendig geworden aufgrund der geplanten Neueindeckung des Daches und der damit verbundenen Kreditaufnahme von etwa 35 000 Euro. Mit großer Mehrheit (20:1) genehmigte der Stadtrat den Haushaltsplan 2016 für die Spitalstiftung. Er schließt im Verwaltungshaushalt mit 20 533 Euro und im Vermögenshaushalt mit 54 007 Euro ab.

Der Ausbau des Weges von Frauenbrunn nach Gressenwöhr sowie die Neuverlegung der Wasserleitung in diesem Bereich sind mittlerweile ausgeschrieben. Wirtschaftlichster Bieter für beide Maßnahmen ist die Firma Richard Schulz aus Pfreimd zum Gesamtbruttopreis von 391 063 Euro. Als positiv wertete Bürgermeister Schertl, dass die Vergabesumme mit zehn Prozent deutlich unter der Kostenberechnung liegt.

Neues Förderprogramm


Der Dorfplatz in Altmannsberg soll schöner werden. Die Stadt Vilseck beabsichtigt schon seit längerer Zeit entsprechende Ausbaumaßnahmen. Unter anderem weist die Oberfläche dort sehr große Schäden auf. Bisher sei es noch nicht möglich gewesen, über das Amt für Ländliche Entwicklung einen Zuschuss für den Ausbau zu erhalten, ließ Schertl wissen. Nun gebe es ein neues Förderprogramm, für das sich die Stadt Vilseck bewerben wolle.

Vor einem Antrag auf Fördermittel aus dem Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum in Bayern für die Jahre 2014 bis 2020 müsse aber der Stadtrat die Maßnahme beschließen. Das erfolgte einstimmig. "Aufgrund der enormen Schäden, der Notwendigkeit und Dringlichkeit der Maßnahme hoffen wir, eine entsprechende Förderung zu erhalten", fasste der Bürgermeister zusammen.

Erneut behandelte das Gremium das geplante Recyclingzentrum Oberweißenbach, für das derzeit das Bauleitverfahren läuft. Ein Verantwortlicher des Ingenieurbüros Rubenbauer aus Amberg erläutertete die vorliegenden Pläne und Skizzen. Die abgegebenen Stellungnahmen mussten behandelt werden, insgesamt waren rund 45 Träger öffentlicher Belange gehört worden. Die Maßnahme läuft, so klärte der Bürgermeister auf, im sogenannten Parallelverfahren, in dem der Bebauungsplan aufgestellt werden und gleichzeitig der Flächennutzungs- und der Landschaftsplan der Stadt Vilseck geändert werden können.
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