Schotterweg zwischen Gressenwöhr und Frauenbrunn soll ausgebaut werden
Neue Wasserleitung inklusive

Politik
Vilseck
27.01.2016
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Der Schotterweg zwischen Gressenwöhr und Frauenbrunn soll ausgebaut werden. Eine knifflige Angelegenheit, denn in diesem Bereich verläuft die einzige Hauptwasserzuleitung DN 250. Die besteht aus Asbestzementrohren mit Baujahr 1989.

Nach ausgiebiger Diskussion entschied sich der Stadtrat mit elf zu sieben Stimmen für die von der Verwaltung favorisierte Vorgehensweise. Die CSU wollte diesen Weg nicht mitgehen. Seine Fraktion sei, wie Sprecher Markus Graf sagte, gegen einen großen Ausbau, denn so "muss eine nur 25 Jahre alte Wasserleitung erneuert werden". Die dadurch entstehenden Mehrkosten von 190 000 Euro seien unverhältnismäßig hoch im Vergleich zu den Baukosten des Weges in Höhe von rund 200 000 Euro, meinte er.

Bürgermeister Hans-Martin Schertl sah bei einem positiven Beschluss des Stadtrates zwei Vorteile: "Eine neue Hauptwasserleitung mit Nettokosten von 160 000 Euro und ein neu gebauter Weg mit entsprechenden Fördermitteln der AOVE - günstiger können wir beide Projekte nicht bekommen." Die Mehrheit im Stadtrat teilte bei der Abstimmung die Meinung des Bürgermeisters.

Die Stadt Vilseck beteiligt sich mit anderen Gemeinden an der Beschaffung einer neuen mobilen Ampelanlage mit Anhänger für die Jugendverkehrsschule, die für die Radfahrprüfung an den Grundschulen verwendet wird. Die mobile Ampelanlage der von der Polizei betreuten Jugendverkehrsschule ist nämlich einige Jahrzehnte alt. Das Ampelsteuergerät wurde 2001 unter Beteiligung der Schulaufwandsträger erneuert, Ersatzteile gibt es nicht mehr, für den Transport ist ein Anhänger nötig. Die Stadt Sulzbach-Rosenberg würde die Beschaffung in interkommunaler Zusammenarbeit übernehmen, wenn alle Sachaufwandsträger damit einverstanden sind.

Die veranschlagten Kosten belaufen sich auf rund 9000 Euro für die Ampelanlage und 3600 Euro für den Anhänger, insgesamt also auf etwa 12 600 Euro. Auf Vilseck kommen 969 Euro zu. "Das sollte uns die Sicherheit unserer Kinder auch wert sein", sagte Bürgermeister Schertl.
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