Stadtrat Vilseck befasst sich mit Neubau des Bauhofs
Gelände erhält separate Zufahrt

Neben der Wohnbebauung verläuft die neue Zufahrt zum künftigen Bauhof der Stadt Vilseck. Die Trasse wird in die noch vorhandene Böschung hineingebaut. Bild: e
Politik
Vilseck
20.08.2016
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Ehe die neuen Gebäude auf dem Vilsecker Bauhof errichtet werden können, müssen die bestehenden abgerissen werden. Voraussetzung dafür ist aber eine separate Zufahrt zu dem Gelände.

Das Gremium genehmigte auch die Erneuerung der Fenster und Eingangstüren in den Duschen und WCs im Freibad. Der Auftrag ging an die Firma Arnold (Altenstadt) zum Bruttopreis von 11 098 Euro, Deckung im Haushalt ist vorhanden. Noch für heuer geplant ist die Sanierung von Straßen, Bordsteinen und Gehwegen in Vilseck. Zudem beschloss der Stadtrat, einige Straßenabschnitte neu zu asphaltieren. Das Gremium beauftragte damit die Firma Hans Braun (Weiden) zum Bruttopreis von 181 639 Euro. Bei der Neugestaltung der Außenanlagen an der Schule in Vilseck sind Pflanzarbeiten vorzunehmen, für die die Firma Lobinger (Edelsfeld) zum Bruttopreis von 38 853 Euro den Zuschlag bekam.

Bei seinen Haushaltsberatungen hatte der Stadtrat beschlossen, die sogenannten Außenbauwerke, die das Abwasser zur Kläranlage pumpen, an die dortige Steuerungs- und Prozessleittechnik mit anzuschließen. Dazu müssen laut Bürgermeister verschiedene Pumpen eingebaut und die Steuerungs- und Prozessleittechnik auf den neuesten Stand gebracht werden. Mit dieser Maßnahme seien dann alle 25 großen Fang- und Durchlaufbecken sowie Pumpwerke modernisiert. Die Klärwärter könnten über Fernabfragen eventuelle Probleme erkennen und per Mausklick die Anlage entsprechend steuern oder wieder einschalten.

Die Firma Aqua-Tech (Regen) war mit 505 460 Euro günstigster Anbieter und bekam den Zuschlag. Start ist im Herbst, im Sommer kommenden Jahres soll die Maßnahme abgeschlossen sein.

Zwar liege der Preis um 70 000 Euro über der anfänglichen Kostenberechnung, stellte Schertl fest. Da aber die Baubranche derzeit gut ausgelastet sei, könne sie bei Ausschreibungen höhere Preise verlangen.
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