Stadtrat Vilseck
Ferienprogramm ein Hammer

Politik
Vilseck
27.06.2016
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Der Stadtrat hat es in der Sitzung begutachtet, und bestätigt: Es wird keine Langeweile geben für die Kinder und Jugendlichen, die in der schulfreien Zeit daheim bleiben. Das offizielle Ferienprogramm der Stadt liegt nun auf.

Engagierte Vereine


Hans-Martin Schertl bedankte sich sowohl bei der Jugendbeauftragten für ihre engagierte Arbeit als auch bei allen teilnehmenden Vereinen, die sich mächtig ins Zeug legten, gute Ideen anzubieten, die meist sogar kostenlos sind. "Nun hoffen wir, dass auch viele Kinder und Jugendliche diese Angebote annehmen und sie wieder unfallfrei über die Bühne gehen", sagte der Bürgermeister. Jedes Kind, das in Vilseck die Schule besucht, erhält ein Exemplar der Broschüre, im Kindergarten wird sie verteilt, ins Internet eingestellt - die Ferien können kommen.

Kamera für die Feuerwehr


Die Feuerwehr Schlicht hatte im Mai dieses Jahres bei der Stadt Vilseck einen Antrag auf Beschaffung einer Wärmebildkamera gestellt. Um es vorweg zu nehmen: Der Stadtrat stimmte geschlossen zu. Zur Begründung führte Kommandant Stefan Wiesgickl in seinem Antrag an, dass mit einer Wärmebildkamera die Ausbildung der freiwilligen Helfer forciert werden könne. Auch die Einsätze von Atemschutztrupps würden sicherer und könnten besser koordiniert werden.

Der Bürgermeister bekundete, dass bei den Wehren in Vilseck und Sorghof bereits drei solcher Kameras im Einsatz seien, für die Vilsecker Wehr sei die erste Kamera mit städtischen Mitteln beschafft worden. Damals habe es noch keine Förderung des Freistaates gegeben.

Die zweite, kleinere Wärmebildkamera der Vilsecker Wehr sei bereits mit staatlichem Zuschuss beschafft worden. Den Differenzbetrag trug die Vilsecker Wehr selbst. "Das gleiche Vorgehen gab es bei der Feuerwehr in Sorghof, auch die dortige Wehr schulterte den Differenzbetrag selbst. "Nach meiner Sicht", sagte Hans-Martin Schertl, "ist es nun gerecht, auch beim Antrag der Feuerwehr Schlicht ein solches Vorgehen zugrunde zu legen."

Die Stadt Vilseck könne unter der Voraussetzung, dass die Differenz vom staatlichen Zuschuss zum Endbetrag aus Eigenmitteln der Feuerwehr Schlicht bezahlt wird, eine Anschaffung der gewünschten Wärmebildkamera vornehmen. Die Anschaffungskosten belaufen sich für das gewünschte Modell Bullard Eclipse LGX auf 7055 Euro brutto. Die Festbetragsförderung des Freistaates Bayern liegt bei 2750 Euro, die Feuerwehr Schlicht hat somit 4335 Euro selbst zu bezahlen.

Formellen Charakter für den Stadtrat hatte eine Änderung der Geschäftsordnung. Diese sah bisher vor, dass personalrechtliche Entscheidungen hinsichtlich Einstellungen, Beförderungen, Ruhestandsversetzungen oder Entlassungen vom Finanzausschuss abzusegnen sind. Jetzt ist das anders. In der vergangenen Rechnungsprüfung wurde angeregt, künftig auch in Vilseck die Mustergeschäftsordnung anzuwenden. Dies wurde nun auch beschlossen. Diese Mustergeschäftsordnung des Innenministeriums sieht vor, dass personalrechtliche Entscheidungen bis Besoldungsgruppe A8 bei den Beamten und bis Entgeltgruppe 8 des öffentlichen Dienstes grundsätzlich vom Bürgermeister in eigener Zuständigkeit zu entscheiden sind. Das gilt jetzt auch ab 1. Juli bei der Stadt Vilseck.

Neue Kassenverwalterin


Apropos Personalia: Ebenfalls zum 1. Juli wird Klaudia Engelhardt zur Kassenverwalterin bestellt, zu ihrer Stellvertreterin wurde Sabrina Lindner berufen. Und, wenn man so will, die Kasse in Vilseck stimmt.

Jedenfalls konnte der Bürgermeister dem Gremium mitteilen, dass die Stellungnahme des staatlichen Rechnungsprüfungsamtes betreffend der Haushaltsverabschiedung der Stadt Vilseck im Mai recht positiv ausgefallen sei: "Aufgrund des vorgelegten Haushaltsplanes mit dazugehöriger Finanzplanung bestehen nach unserer Ansicht keine Bedenken an der dauernden finanziellen Leistungsfähigkeit der Stadt Vilseck." Das hörten natürlich die Bürgermeister Hans-Martin Schertl, Thorsten Grädler und Heinrich Ruppert besonders gerne - und auch die Stadträte. "Auch wenn wir wissen, dass noch große Aufgaben und Projekte auf uns warten", blickte Hans-Martin Schertl schon einmal in die Zukunft.
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