Stadtrat Vilseck macht den Weg frei
An der Bahnlinie soll ein Solarpark entstehen

Politik
Vilseck
13.05.2016
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Schon vor einem Jahr hat der Stadtrat über einen Solarpark an der Bahnlinie bei Vilseck (Bild) diskutiert. Nun stand das Thema wieder auf der Tagesordnung. Architekt Stefan Orth von der Firma Solwerk aus Bamberg, einem Architektur- und Ingenieurbüro für Solaranlagen, das als Betreiber und Vorhabensträger auftreten wird, informierte das Gremium. Der Stadt als Planungsträger sollen bei dem Projekt keine Kosten entstehen. Der Rat stimmte einer Änderung des Flächennutzungsplans zu und wies mit 15 zu 5 Stimmen ein Sondergebiet für Anlagen, die der Nutzung der Sonnenenergie dienen, aus. Auch stellte das Gremium einen Bebauungsplan für die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf - sozusagen als "Willensbekundung der Stadt, das Vorhaben weiter zu verfolgen", wie es Bürgermeister Hans-Martin Schertl ausdrückte. Es dürfte Frühjahr 2017 werden, bis die Baureife erlangt ist. Laut dem Konzept der Firma soll der Solarpark eine Gesamtfläche von 4,35 Hektar umfassen, davon beträgt das bebaubare Areal 3,17 Hektar. Die Anlagenleistung wird mit etwa 2,5 MWp angegeben, die Kohlendioxid-Einsparung mit 1400 Tonnen im Jahr. Mit dem erzeugten Strom können 625 Haushalte versorgt werden, die Einspeisung ins öffentliche Netz erfolgt als Direktvermarktung. Etwa 20 Prozent der Gesamtfläche der Anlage dienen als Ausgleichsfläche. Bild: e

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