Stadtrat Vilseck vergibt letzte Arbeiten für Naherholungsgebiet
Vilsauen erhalten Feinschliff

Politik
Vilseck
25.06.2016
51
0

Die Vilsauen in Vilseck sind zu einem Filetstück der Stadt geworden. Baumeister- und Schlosserarbeiten sowie Pflanzungen stehen noch an, dann ist das Naherholungsgebiet perfekt.

Vilsck. (e) Im Zuge der Vils-Renaturierung hatte der Stadtrat noch einige Aufträge zu vergeben, etwa die Maurerarbeiten zur Umgestaltung des Turmgartens. Wege sind anzulegen und zu pflastern, die Burgquelle ist neu zu fassen. Für die beiden Brücken über die Altmühl und beim Kunstwerk gegenüber dem Feuerwehrhaus sind die Fundamente zu setzen. Den Zuschlag bekam als wirtschaftlichster Bieter die Firma Götz aus für 59 728 Euro. Die Stadt Vilseck erhält dazu aus der Städtebauförderung Zuschüsse in Höhe von 60 Prozent.

Gleiches gilt für die noch ausstehenden Schlosserarbeiten beim Turmgarten, der Quelle und den drei Brücken. Der Auftrag ging an die Firma Mayerhofer aus Amberg für 21 634 Euro. Pflanzarbeiten wurden an die Firma Lobinger aus Edelsfeld vergeben, sie kosten 28 280 Euro.

Hochwasserschutz greift


Der Hochwasserschutz war ein Thema im Stadtrat. Es ging um den Abschluss einer Vereinbarung mit dem Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach über den Bau und den Unterhalt der gemeindlichen Hochwasserrückhaltebecken mit der Durchleitung der Straßenentwässerung am südlichen Ortseingang von Schlicht. Die drei in Frage stehenden Becken hat die Stadt vor rund drei Jahren in Schlicht (Richtung Hohenzant) gebaut. Da der Wasserabfluss die Staatsstraße 2120 quert, ist laut Bürgermeister Hans-Martin Schertl eine entsprechende Vereinbarung abzuschließen. Das tat der Stadtrat dann auch geschlossen, wobei man feststellte, dass bei den vergangenen Starkregen in diesem Bereich die Straße nicht überschwemmt wurde. "Somit hat sich die Baumaßnahme schon bewährt", fasste der Bürgermeister zusammen.

Zwei bis ins Jahr 2010 zurückreichende und noch offene Verfahren griff der Stadtrat auf: die Verpflichtungen des Bayernwerks gegenüber der Stadt aus dem Stromkonzessionsvertrag und die Verlängerung des Straßenbeleuchtungsvertrags. Das Bayernwerk war durch Regionalleiter Markus Windisch vertreten. Der Vertrag mit dem Unternehmen ist bereits 2011 ausgelaufen und war bisher immer nur für ein Jahr verlängert worden - üblicherweise beträgt die Laufzeit zehn Jahre.

Nun soll ein neuer und langfristiger Stromkonzessionsvertrag mit dem Bayernwerk abgeschlossen werden. Dazu muss aber auch das Unternehmen seinen Verpflichtungen nachkommen und entsprechende Netzdaten liefern, die bereits vor längerer Zeit zugesagt wurden.

Auch der Straßenbeleuchtungsvertrag ist 2011 ausgelaufen und wurde auf der Basis der bisherigen Konditionen jahrweise weitergeführt. Grundsätzlich könne, so die Tendenz im Gremium, mit dem Bayernwerk ein neuer Wartungsvertrag abgeschlossen werden, wobei die Laufzeit sowie die entsprechenden Konditionen noch zu diskutieren seien.

80 Prozent Einsparung


Dem Referat von Markus Windisch war zu entnehmen, dass die Stadt über rund 1400 Straßenlampen verfügt. Die Vorteile von LED-Brennstellen lägen bei einer Stromeinsparung von bis zu 80 Prozent. Bei einem entsprechenden Wartungsvertrag wären Wartung und Instandsetzung inklusive Reinigung in einem Paket zum Preis von jährlich 33 440 Euro enthalten. Auf Basis dieser Vorgaben hat der Stadtrat über eine mögliche Vertrags-Fortsetzung zu entscheiden.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.