Stadtrat Vilseck vergibt Planungsauftrag für Baumaßnahme in Burg Dagestein
Bahn frei für den Fluchtweg

Der geplante zweite Fluchtweg im Innenhof von Burg Dagestein soll am Winkelmaier-Stadl vorbei verlaufen. Bild: e
Politik
Vilseck
26.03.2016
54
0

Im Innenhof der Burg Dagestein muss ein zweiter Fluchtweg eingerichtet war. Die Vergabe der Planungsarbeiten war schon mehrfach Thema im Vilsecker Stadtrat. Doch nun kam das Gremium zu Potte.

Vilsck. (e) Die vergangene Sitzung des Stadtrates war wohl eine der kürzesten, zumindest was den öffentlichen Teil betrifft. Den Auftakt machte eine Personalie. Bürgermeister Hans-Martin Schertl informierte, dass nach Mitteilung der Regierung der Oberpfalz Peter Großmann ab 1. August stellvertretender Leiter der er Grund- und Mittelschule ist. Der Neue ist bis dato an der Grund- und Mittelschule in Hahnbach tätig. Noch nicht endgültig entschieden sei über die frei werdende Rektorenstelle, sagte Schertl.

Für die Planungsleistungen zur Errichtung eines zweiten Fluchtweges im Innenhof der Burg Dagestein lag ein Vergabevorschlag von Bauamtsleiter Stefan Ertl vor. Darüber war bereits mehrfach diskutiert, Greifbares aber noch nicht beschlossen worden. Laut Bürgermeister gilt es , die Auflagen zu erfüllen und einen zweiten Fluchtweg zu schaffen. Bei einem Ortstermin zusammen mit dem Planer, dem Landesamt für Denkmalpflege und der Unteren Denkmalschutzbehörde habe man sich auf einen Vorschlag geeinigt. Endgültig festgelegt worden sei, dass dieser zweite Fluchtweg rechts vom Winkelmaier-Stadl über den Gehweg in Richtung Burgmauer führen soll. Dazu solle der Gehweg abgetragen und ein Mauerdurchbruch geschaffen werden. Ein Honorarangebot vom Büro emArchitekten sei vom Bauamt geprüft worden, der Auftrag könne vergeben werden, meinte der Bürgermeister. Was dann auch so geschah.

Bereits in der vorherigen Sitzung hatte der Stadtrat die Neugestaltung der Pausenhöfe an der Schule Vilseck in Auftrag gegeben, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Regierung der Oberpfalz. Diese sei nun eingetroffen, erklärte Schertl. Aus diesem Grunde konnten die Räte über weitere Arbeiten entscheiden. Für die Fundamentierung im Bereich der Fahrradunterstellhalle und dem Unterstellhäuschen für Müllcontainer sind Tiefbauarbeiten notwendig. Die Vergabe dieser Baumeisterarbeiten sei ausgeschrieben worden. Wirtschaftlichster Bieter war die Firma Götz aus Vilseck zum Bruttopreis von 21 479 Euro. Die Kostenschätzung habe bei 26 700 Euro gelegen.

Darüber hinaus waren Zimmererarbeiten offen. Hier bekam die Firma Karl Kohl aus Kalchsreuth mit dem wirtschaftlichste Angebot von 36 543 Euro den Zuschlag. Hier lag die Kostenschätzung bei 40 600 Euro.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.