Stadtratssitzung in Vilseck
Geld für Vereine und Bedürftige fließt

Ganz klar ersichtlich, sie sind für die Unterstützung Bedürftiger (von links): Wilhelm Ertl (FW), Kämmerer Harald Kergl, 2. Bürgermeister Thorsten Grädler (FW), Bürgermeister Hans-Martin Schertl (Arbeitnehmer-Eigenheimer), 3. Bürgermeister Heinrich Ruppert (Arbeitnehmer-Eigenheimer), Oliver Grollmisch (Hauptamtsleiter), Rektor Franz Dirmeier, Markus Graf (CSU) und Karl Trummer (CSU). Bild: e
Politik
Vilseck
17.12.2015
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Noch einmal abgestimmt wurde im Stadtrat Vilseck bei der 14. und letzten Sitzung. Eine Entscheidung war, aus Mitteln der Spitalstiftung Vilseck Unterstützung an Bedürftige in Höhe von insgesamt 3360 Euro zu gewähren.

Zur Weihnachtssitzung war auch Rektor Franz Dirmeier von der Vilsecker Grundschule geladen, zum letzten Mal vor seiner Pensionierung im kommenden Jahr. Dirmeier bestätigte dem Stadtrat Weitblick bei der Entscheidung, die Schule einer Generalsanierung zu unterziehen. "Die Einrichtung mit ihren derzeit 290 Schülern ist deshalb auf dem neuestens Stand, sie braucht keinen Vergleich zu fürchten", stufte er sie sozusagen als Schule mit Vorzeigecharakter ein.

Positive Schulsituation


Dirmeier nahm Stellung zur insgesamt positiven Schulsituation in Vilseck und hob zum Ende des Jahres die guten Kontakte zwischen Schule und Stadt hervor: Von A (Ausländeramt) bis Z (Zippe) hätten die Verbindungen stets funktioniert, meinte Dirmeier spaßig.

Kernpunkt der abschließenden Stadtratssitzung war der umfassende Jahresbericht des Bürgermeisters Hans-Martin Schertl über ein "eigentlich ganz normales Jahr", bis beim Großbrand am 30. November im Bauhof die (Vilsecker) Welt doch aus den Fugen geraten sei.

Natürlich war auch das Thema Flüchtlinge ein Punkt in seinem Jahresreport sowie die Vilsaue, das Wohl der Bevölkerung und das Zusammenleben mit den amerikanischen Freunden.

Verwaltung gelobt


Für die Fraktionen Freie Wähler, CSU, Arbeitnehmer-Eigenheimer gab 2. Bürgermeister Thorsten Grädler ein Statement ab: "Die Welt hat sich verändert", leitete er seine Anmerkungen ein, sowohl global als auch in Vilseck. "Wir arbeiten alle zum Wohle unserer Stadt, trotz aller, teilweise heftiger Diskussionen", bescheinigte er den Kollegen des Stadtrates.

Ebenfalls lobte er die Verwaltung ("Im Rathaus wird hervorragende Arbeit geleistet"). Bezüglich des Bauhofes meinte Grädler: "Mit Stefan Ertl hätten wir keinen besseren Leiter bekommen können." Das konnte Hans-Martin Schertl nur bestätigen. Die gute Arbeit zum Wohle der Stadt wurde betont. Den detaillierten Beweis anzutreten, fiel dem Bürgermeister angesichts dieser Eckdaten nicht schwer: Finanziell gut aufgestellt, rein rechnerisch fast schuldenfrei, der Weg für die aktuell fast 6000 Einwohner zählende Stadt ist positiv: Das Jahr 2016 kann kommen.

Thorsten Grädler trug dem Charakter der Jahreszeit entsprechend die Geschichte "Eine denkwürdige Herbergssuche" vor. Damit war der öffentliche Teil beendet.
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