Augenthaler-Club SV Donaustauf kommt
SV Sorghof will das schier Unmögliche möglich machen

Beim 0:4 im Hinspiel in Donaustauf waren die Sorghofer (Stephan Siegert, links) meistens einen Schritt langsamer als die Augenthaler-Jungs. Ob das nach zwölf sieglosen Spielen in Folge im Rückspiel besser wird, ist fraglich. Bereits ein Punktgewinn wäre ein Überraschung. Bild: Schmautz
Sport
Vilseck
05.11.2016
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Die Attraktion der Landesliga Mitte kommt nach Sorghof. Der SV Donaustauf mit Trainer Klaus Augenthaler trifft auf die Baierlein-Truppe. Die Voraussetzungen für beide Teams könnten nicht größer sein. Der SVS will mit großem Kampf dagegenhalten.

Sorghof. Am Sonntag, 6. November, gastiert mit dem SV Donaustauf eine der Topmannschaften der Landesliga Mitte beim SV Sorghof. Anstoß der Partie ist wegen der Winterzeit bereits um 14 Uhr. Der Mitaufsteiger hat mit enormem Aufwand eine Mannschaft zusammengestellt, die gespickt ist mit Spielern, die bereits Bayernliga oder Regionalliga gespielt haben.

Star der Mannschaft ist aber mit Sicherheit der Weltmeister von 1990 und ehemalige Bundesligatrainer Klaus Augenthaler. Diese Verpflichtung sorgte im Sommer deutschlandweit für Schlagzeilen. Nach etwas wechselhaften Leistungen zum Start der Saison hat sich die Mannschaft des Startrainers nun gefunden und zeigte zuletzt konstant starke Leistungen. Mit 31 Punkten liegen die Südoberpfälzer auf Rang drei, nur einen Zähler hinter dem Relegationsplatz.

Für den SV Sorghof stellt ein Gegner dieses Kalibers derzeit eine schier unlösbare Aufgabe dar. Aber die Mannschaft von Trainer Thorsten Baierlein ist nicht gewillt, die Partie kampflos abzugeben. Dass das Team trotz einer langen Niederlagenserie und mittlerweile Platz 18 noch weit davon entfernt ist, sich aufzugeben, machte es in den letzten beiden Auswärtsspielen in Gebenbach und Kareth deutlich, die nur knapp und etwas unglücklich verloren wurden.

Das Hinspiel endete mit einem deutlichem 4:0 für Donaustauf, wobei es der SVS dem Gegner damals viel zu leicht machte. Das Ziel ist es, diesmal kampfbetonter zu agieren und über Laufbereitschaft und Einsatzwille Nadelstiche zu setzen. Unerlässlich wird sein, gegen das abgezockte Augenthaler-Team einfache Fehler zu vermeiden und ein besonderes Augenmerk auf die beiden Topstürmer Nikola Vasilic und Tobias Wiesner zu legen.

Personell sollte es gegenüber dem Kareth-Spiel keine Veränderungen geben. Stephan Siegert fehlt weiterhin mit einer Rot-Sperre, von den Langzeitverletzten dürfte bis zur Winterpause niemand zurückkehren.

Eine Premiere wird es nach dem Spiel im SVS-Sportheim geben: Die beiden Trainer werden, wie anderswo in der Landesliga schon lange üblich, bei einer Pressekonferenz Rede und Antwort stehen.
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