Fußball
Das Unmögliche ist noch möglich

Sport
Vilseck
14.05.2016
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Sorghof. Am vorletzten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Nord steht der SV Sorghof am Pfingstmontag, 16. Mai (15 Uhr), vor einer hohen Auswärtshürde. Die Reise geht zum TSV Detag Wernberg, der das Vorrundenspiel mit 2:0 für sich entschied und noch Punkte braucht, um den Klassenerhalt abzusichern. Damals endete eine stolze Serie von zehn Siegen in Folge des SV Sorghof, die die Grundlage dafür war, dass die Elf von Thorsten Baierlein nach wie vor ein gewichtiges Wort bei der Vergabe des Meistertitels mitreden kann.

Platz zwei und damit die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation zur Landesliga ist schon längst in sicheren Tüchern. Dass es auch noch zu Platz eins und damit zum Direktaufstieg reichen könnte, daran glauben die meisten SV-Anhänger allenfalls im stillen Kämmerlein. Eines aber ist klar: Trainer Thorsten Baierlein und sein Team werden alles daran setzen, das vor der Saison unmöglich Erscheinende möglich zu machen.

Im Grunde bedarf es zweier Siege in Wernberg und dann zum Saisonfinale am 21. Mai im Stadtderby daheim gegen den FV Vilseck. Zugleich müsste der einen Punkt besser platzierte FC Amberg II (in Katzdorf und daheim gegen Schwarzenfeld) zumindest einmal patzen. Baierlein hierzu: "Wichtig ist, dass wir nur auf uns und unsere Leistung achten. Was der FCA macht, können wir nicht beeinflussen und deswegen brauchen wir uns damit auch erst gar nicht zu beschäftigen." Fakt ist: Bei Punktgleichheit am Saisonende hätte der SV Sorghof aufgrund des gewonnenen direkten Vergleiches die Nase vorne.

Die schweren Spiele der vergangenen Wochen und die Doppelbelastung im Pokal haben ihren Tribut gefordert und an der Substanz gezehrt. Die beiden Mittelfeld-Strippenzieher Andreas Weihermüller und Andreas Meyer sind angeschlagen. Beide konnten nicht trainieren, ihr Einsatz entscheidet sich kurzfristig. Lichtblick ist, dass Johannes Regler wieder trainieren konnte. Trotz dieser Personalprobleme ist Baierlein zuversichtlich: "Unsere Mannschaft ist top motiviert. Egal wer aufläuft, wir werden alles geben, um den nächsten Dreier einzufahren!" Sollte dies gelingen, wäre die Titelfrage auf den letzten Spieltag vertagt.
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