Fußball Landesliga Mitte
SC Sorghof schlägt Sturm Hauzenberg

Das klare Ergebnis täuscht. Denn nicht selten geriet der SV Sorghof in der ersten Hälfte so unter Druck, wie in dieser Szene: Von links stemmen sich Innenverteidiger-Neuzugang Philipp Leinhäupl, der nach hinten gegangene Torjäger und Kapitän Udo Hagerer, Innenverteidiger Michael Regler, Torhüter Davide Damiano und Mittelfeldspieler Andreas Meyer gegen die Hauzenberger Angriffswucht. Bild: Ziegler
Sport
Vilseck
25.07.2016
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Der SV Sorghof scheint angekommen zu sein in der Landesliga. Beim triumphalen 4:0-Sieg im Kirwa-Heimspiel gegen den FC Sturm Hauzenberg wuchs die Baierlein-Elf über sich hinaus und begeisterte in dem packenden Kampfspiel ihren Anhang.

Sorghof. Die "Indianer" präsentierten sich trotz des Fehlens von Abwehrchef Thomas Götzl als kompakte Einheit. Die frühe 1:0-Führung (2.) durch Benedikt Ertl verlieh dem Aufsteiger zusätzlich Selbstvertrauen und einen Motivationsschub. Vorbereiter des Tores war Udo Hagerer, der etwas zu nachlässige FC-Abwehr entscheidend störte und per Hacke auf Andreas Meyer auflegte, der Ertl maßgerecht bediente.

Sturm Hauzenberg machte nach Rückstand seinem Namen alle Ehre und entfachte einen wahren Sturmlauf auf das von Davide Damiano wieder glänzend gehütete Tor der Gastgeber. Zunächst verzog Manuel Mader in bester Schussposition (5.), ehe Damiano bei einem Schuss von Alexander Starkl zur Stelle war (7.). Fast wäre Hauzenberg nach einem tückischen Eckstoß der Ausgleich geglückt (15.). Dann musste Damiano wieder sein ganzes Können aufbieten, um bei einer verunglückten Flanke (24.) und einem Freistoß von Johannes Gastinger das Leder noch um den Pfosten zu lenken (28.). Als auch noch Dominik Manzenberger das Leder über die Latte jagte (30.) schwand der Angriffselan der Niederbayern und Sorghof konnte die knappe Führung etwas glücklich mit in die Kabinen nehmen.

Nach dem Seitenwechsel kam Sorghof hellwach in die Partie zurück. Es war nicht der Tag des Torjägers Udo Hagerer, doch dafür sprang Benedikt Ertl in die Bresche. Er profitierte von einem fulminanten Freistoß von Michael Regler, den Gästekeeper Michael Hellauer nicht festhalten konnte. Ertl reagierte am schnellsten und staubte zum 2:0 ab (47.).

Hauzenberg zeigte sich sichtlich geschockt und musste kurz darauf das 3:0 hinnehmen, als Thomas Scheidler seine Torchance scheinbar liegen ließ, doch Andreas Meyer den Lattenabpraller über die Torlinie drückte (51.). Udo Hagerer versäumte es kurz darauf, den Sack endgültig zuzumachen (53.).

In der Folgezeit waren die Gäste zwar um den Anschluss bemüht, doch die vom überragenden Michael Regler hervorragend organisierte Defensive hielt dem nachlassenden Druck der Gäste stand.

Nur noch einmal musste Damiano, der vor allem bei hohen Bällen stets zur Stelle war, ein Geschoß von Alexander Starkl entschärfen (75.). Nachdem beide Teams in der Schlussphase dem hohen Tempo der Begegnung ihren Tribut zollen mussten, gelang dem eingewechselten Philipp Feldmann mit einem Traumtor in den Winkel aus mittlerer Distanz der Treffer zum 4:0-Endstand (88.). Wegbereiter war erneut der fleißige Andreas Meyer, der zusammen mit Andreas Weihermüller der Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld der Hausherren war.
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