Fußball Landesliga Mitte
Sorghof gibt noch nicht auf

Sport
Vilseck
12.11.2016
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Sorghof. Am dritten Spieltag der Rückrunde in der Landesliga Mitte reist der SV Sorghof am Samstag, 12. November (Anstoß 14 Uhr) 235 Kilometer einfach zum FC Hauzenberg. Ob dort der Knoten platzt und Sorghof nach langer Durststrecke wieder punkten kann, erscheint von der Papierform her eher unwahrscheinlich.

In Sorghof erinnert man sich noch gerne an das Hinspiel, bei dem der Aufsteiger den FC Sturm Hauzenberg mit 4:0 besiegte. Nun sind diese euphorischen und erfolgreichen Zeiten zu Saisonbeginn derzeit vorbei. Sorghof liegt mit lediglich 14 Punkten auf Platz 18, während der FC Sturm mit 25 Punkten relativ gesichert auf Platz 11 verweilt.

Bei der Mannschaft von Spielertrainer Alex Geiger wechseln in dieser Saison Licht und Schatten sehr stark ab. Von den letzten sechs Partien gewann der FC nur einmal, während Sorghof seit 13 Spieltagen nicht mehr gewinnen konnte. Insgesamt zeichnet sich der "Sturm" über einen ausgeglichenen Kader aus und verfügt über eine körperliche sehr robuste Mannschaft. Sicherlich wird der FC alles daran setzen, um sich für die herbe Hinrundenniederlage zu revanchieren und sich mit einem Heimdreier weiter von den Relegationsplätzen abzusetzen.

Der SV Sorghof muss sich also auf einen Angriffssturm der Hausherren einstellen und dem ein Abwehrbollwerk entgegenzusetzen. Trotz der Niederlagenserie haben beim SV Sorghof sowohl die Mannschaft als auch die Vereinsverantwortlichen und Anhänger die Lage realistisch eingeschätzt und die Ruhe bewahrt. Trainer Thorsten Baierlein ist sich sicher, dass sein Team sich keinesfalls schon aufgegeben hat, sondern gewillt und in der Lage ist , zumindest noch die direkten Abstiegsplätze bis zum Saisonende hin verlassen zu können. Dass die Moral intakt ist, hat die Mannschaft auch vom Vorsonntag gegen den SV Donaustauf gezeigt, wo man lange gut dagegenhalten konnte. Baierlein: "Wir haben 75 Minuten eine beherzte Leistung gezeigt, aber letztendlich war Donaustauf zu stark für uns. Jetzt gilt es in Hauzenberg einen neuen Anlauf auf einen Dreier zu unternehmen. Vielleicht gelingt uns ja wie im Hinspiel eine Überraschung."

Auf jeden Fall möchte die Baierlein-Truppe auch in Hauzenberg alles daran setzen, um endlich wieder ein Erfolgserlebnis einzufahren. Personell sieht es so aus, dass Stephan Siegert nach seiner Rot-Sperre in den Kader zurückkehrt. Auch Philipp Feldmann steht nach seiner mehrwöchigen Verletzungspause wieder zur Verfügung.
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