Fußball Landesliga Mitte
SV Sorghof muss zum Meisterschaftsfavoriten SV Donaustauf

Von der Regionalliga in die Landesliga: Tobias Wiesner (Bild) wechselte vom FC Amberg zum SV Donaustauf und spielt jetzt gegen den SV Sorghof. Bild: ref
Sport
Vilseck
20.07.2016
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Sorghof. Mit dem Auftaktdreier im Gepäck kann der SV Sorghof am Mittwoch, 20. Juli, locker und entspannt nach Donaustauf reisen. Dort kommt es zum Duell der letztjährigen Bezirksligameister der Gruppen Nord und Süd (Anstoß 18.30 Uhr). Die Hausherren mit ihrem prominenten Trainer Klaus Augenthaler nehmen dabei die klare Favoritenrolle ein.

Welten dazwischen


Die beiden Aufsteiger trennen Welten. Donaustauf konnte aus dem Vollen schöpfen und hat seinen Kader mit zwölf namhaften Neuzugängen gehörig umgekrempelt. Kein Wunder, dass Donaustauf als Geheimfavorit gehandelt wird.

Nur 1:1

Zum Saisonauftakt reichte es aber nur zu einem 1:1 beim TSV Waldkirchen. Hier wurde deutlich, dass sich die Ansammlung sehr guter Einzelspieler zu einer Mannschaft erst noch finden muss. Sicherlich werden die Gastgeber alles daransetzen, um sich bei ihrem Heimdebüt von der besten Seite zu präsentieren und den ersten Heimsieg dingfest zu machen.

Der SV Sorghof hingegen baut auf seine letztjährige Meisterschaft, die punktuell mit ehrgeizigen Spielern aus zumeist unterklassigen Vereinen ergänzt und zugleich verstärkt werden konnte.

Die "Neuen" haben in der Vorbereitung und im ersten Punktespiel bereits gezeigt, dass sie in Sorghof gut angekommen sind und in das Konzept der sportlichen Leitung des Aufsteigers passen.

Defensiv top

SV-Coach Thorsten Baierlein ist natürlich sehr zufrieden und froh darüber, dass sein Team trotz einiger Probleme in der Vorbereitung das erste Landesligaspiel gegen Kareth-Lappersdorf mit 1:0 gewinnen konnte. "Die Mannschaft ist läuferisch und körperlich an ihre Grenzen gegangen und hat sich deswegen den Sieg mehr als verdient", so Baierleins Fazit. Grundlage des Erfolges war, dass die gesamte Mannschaft auch hervorragend gegen den Ball gearbeitet hat und in der Defensive dem Gegner kaum Torchancen ermöglicht hat. Zum anstehenden Gastspiel in Donaustauf sagt Baierlein: "Die Mannschaft freut sich total auf dieses Spiel. Wir wollen auch in Donaustauf beweisen, dass wir gegen einen nahezu übermächtig erscheinenden Gegner mithalten können."

Personell steht der gleiche Kader wie am letzten Sonntag zur Verfügung. Baierlein hält einen Wechsel in der Anfangsformation für möglich, da sich seine Elf in einer "Englischen Woche" befindet und deshalb die Belastung verteilt werden soll.

Die Mannschaft ist läuferisch und körperlich an ihre Grenzen gegangen und hat sich deswegen den Sieg mehr als verdient.Thorsten Baierlein, Trainer SV Sorghof, über das 1:0 gegen Kareth
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