Fußball
Sorghof verliert Spitzenspiel

Sport
Vilseck
04.04.2016
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Sorghof. Das Spitzenspiel der Bezirksliga Nord zwischen dem SV Sorghof und dem 1. FC Schwarzenfeld hielt nur phasenweise, was es im Vorfeld versprochen hatte. Die Hausherren versäumten es aus ihrer starken Anfangsphase Kapital zu schlagen und mussten sich dem cleveren Gast mit 2:4 geschlagen geben.

Die Baierlein-Elf begann vielversprechend: Benedikt Ertl (3.) und Andreas Meyer (4.) hätten für die frühe Führung sorgen können. Dann verpasste Udo Hagerer nur knapp (13.). Ein Distanzschuss von Max Ferstl (24.) war das erste Lebenszeichen der Gäste, die sich jedoch mit zunehmender Spieldauer vom Druck der Rot-Weißen befreiten. Völlig überraschend das 0:1 durch den pfeilschnellen Jeremy Schmidt, der nach innen loszog und traf (37.). Die Gastgeber hatten kurz darauf weitere Tormöglichkeiten zum Ausgleich. FC-Torhüter Lukas Mika war bei einem Schuss von Andreas Meyer rechtzeitig im bedrohten Eck (40.), bei Distanzschüssen von Johannes Regler (41.) und Andreas Weihermüller (42.) strich der Ball knapp am Tor vorbei. Dieser fahrlässige Umgang mit den Tormöglichkeiten sollte sich rächen. Bei einem Entlastungsangriff holte SV-Schlussmann Max Ritter den durchgebrochenen Angreifer Bernhard Heinisch von den Beinen. Den Strafstoß verwandelte Marco Zirngibl zum 0:2-Pausenstand (44.), der freilich den Spielverlauf bis dahin nicht annähernd widerspiegelte.

Das 0:2 zeigte Wirkung, denn Sorghof kam nach dem Wiederanpfiff nicht zurück in die Spur. Ein dicker Abwehrpatzer begünstigte das vorentscheidende 0:3 durch Jeremy Schmidt (54.). Kurz keimte Hoffnung auf, als Sorghofs Abwehrchef Thomas Götzl mit einem leicht abgefälschten Freistoß auf 1:3 verkürzte (61.). Doch Felix Peter rückte nach einem gut vorgetragenen Konter mit seinem Treffer zum 1:4 (73.) die Verhältnisse wieder zurecht und besiegelte die bereits dritte Heimniederlage der "Indianer" in der laufenden Saison.

Dann musste sich FC-Trainer Wolfgang Stier doch noch ärgern, denn der Doppeltorschütze Jeremy Schmidt ließ sich zu einer Tätlichkeit gegen Bruckner hinreißen und sah dafür die Rote Karte (86.). Diese Dezimierung nutzte Sorghof noch zur Ergebniskosmetik durch Max Bruckner, der zum 2:4-Endstand traf (89.).
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