Gegen zwei Vizemeister im Einsatz
FV Vilseck erwartet Lotteriespiel in Tännesberg

Benedikt Herbrich (letztes Jahr 17 Treffer) und der FV Vilseck warten noch aufs erste Saisontor. Bild: ref
Sport
Vilseck
11.08.2016
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Am Freitagabend, 12. August, um 18.30 Uhr gastiert der FV Vilseck beim Vizemeister der Kreisliga Schwandorf/Cham West, in Tännesberg. Der Aufsteiger entführte am ersten Spieltag einen Punkt aus Vohenstrauß, musste aber anschließend gegen den FC Wernberg und den SV Hahnbach beidemale die Segel streichen. Nun treffen zwei Kontrahenten aufeinander, die zum einem noch kein Spiel gewonnen haben und zum anderen voneinander überhaupt nichts wissen.

Deshalb gleicht die Begegnung einem Lotteriespiel, das wahrscheinlich die glücklichere Mannschaft für sich entscheiden wird. Auf Vilsecker Seite weiß man vom Gegner lediglich, dass in diesem Team einige tschechische Spieler mitwirken und Johannes Stahl und Marco Geier in der abgelaufenen Kreisligasaison insgesamt 25 Treffer erzielten. Von daher wird man sich auf Vilsecker Seite auf die beiden konzentrieren müssen, aber auch selbst versuchen, das Spiel in den Griff zu bekommen.

Auf keinen Fall darf man wieder so agieren, wie es gegen Grafenwöhr in den ersten 45 Minuten der Fall war, wo man den Gegner fast ungehindert durch die Abwehrreihen marschieren ließ. Auch vermisste man hier das Spiel ohne Ball, und die überwiegend langen und ungenauen Bälle nach vorne bringen keinen Gegner in Gefahr. Sicher muss man mit der jungen Vilsecker Elf Geduld haben, doch das entsprechende Selbstvertrauen können sie sich nur holen, indem sie Punkte sammeln. Vielleicht gelingt dies in Tännesberg, worauf auch die Zuschauer hoffen, die trotz der letzten Niederlagen ihr Team auch in Tännesberg unterstützen werden.

Am Montag, 15. August, um 17 Uhr gastiert ein weiterer Vizemeister beim FV Vilseck, nämlich der TuS Kastl, der als Zweiter der Kreisliga Amberg/Weiden Süd in die Bezirksliga Nord aufstieg. Dass der TuS Kastl schwer zu bespielen ist, bekamen die Mannen von Trainer Thomas Daschner in ihrer Meistersaison 2013/14 zu spüren, wo man zwar beidemal gewann, die Ergebnisse aber äußerst knapp waren. Damals wirkte bereits deren Torjäger Johannes Kölbl mit, den die Vilsecker auch diesmal nicht aus den Augen lassen dürfen.
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