SV Sorghof fährt zum heimstarken SV Hutthurm
Weite Reise zur Fußball-Festung

Sport
Vilseck
06.08.2016
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Sorghof. Der SV Sorghof muss am heutigen Samstag, 6. August, weit reisen - 220 Kilometer einfach. Die Fahrt geht nach Niederbayern. Dort gibt die Baierlein-Truppe beim ambitionierten SV Hutthurm um 16 Uhr seine Visitenkarte ab. Dort zu punkten wäre eine große Überraschung.

Die Zwischenbilanz des SV Sorghof kann sich trotz der 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Bad Kötzting sehen lassen. Neun Punkte aus fünf Spielen, das hätte der Aufsteiger vor der Saison wohl sofort unterschrieben. Dennoch ist dies nur eine schöne Momentaufnahme. Es warten stetig neue, große Herausforderungen auf die Elf von Thorsten Baierlein.

Gute Einstellung


Baierlein attestierte seiner Elf im Kötzting-Spiel eine gute Einstellung, aber der Gegner habe sehr clever agiert, weshalb sich sein Team kaum entscheidend durchsetzen konnte. Baierleins Fazit: "Schade, dass sich die Mannschaft für den hohen Aufwand, den sie betrieben hat, nicht mit einem Punkt belohnt hat. Vielleicht hätten wir am Ende ausgleichen können, aber der Sieg für Bad Kötzting war nicht unverdient."

Einen Zähler mehr als der SV Sorghof am Konto (10) hat der letztjährige Rangvierte SV Hutthurm, der mit drei Siegen in Folge einen gelungenen Start in die neue Saison hinlegte. Allerdings gab es für Hutthurm am Mittwoch die erste Saisonniederlage - und die fiel happig aus: 2:6 unterlag die Elf von Dominik Schwarz im Derby beim TSV Waldkirchen.

Über ein Jahr unbesiegt


Somit treffen zwei Verlierer des letzten Spieltages aufeinander, von denen jeder eine weitere Niederlage vermeiden möchte. Der SV Hutthurm zählt mit seinem stark besetzten Kader zu den Spitzenteams der Liga. Dazu gilt Hutthurm als überaus heimstark, seit über einem Jahr ging kein Spiel mehr vor heimischer Kulisse verloren.

Die Offensive der Hausherren um Top-Torjäger Benjamin Neunteufel stellt aus Sorghofer Sicht eine der besten Angriffsreihen der Landesliga dar. Hier wartet auf die Sorghofer Abwehr um Torhüter Davide Damiano und Abwehrchef Thomas Götzl Schwerstarbeit. Die Devise von Baierlein für diese Herkulesaufgabe lautet: "Wir wollen wieder versuchen, gegen so einen spielstarken Gegner wie den SV Hutthurm zu bestehen. Dass dies gerade am Ende der englischen Woche nicht leicht wird, ist jedem klar."

Verzichten muss Baierlein in dieser Partie auf Angreifer Benedikt Ertl (Urlaub), der in dieser Saison bisher sehr gute Leistungen gezeigt hat. Zudem fällt Verteidiger Harry Gittel wegen einer Knieverletzung noch weitere sechs bis acht Wochen aus.
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