SV Sorghof verliert gegen Mitausfsteiger TSV Seebach
SV Sorghof geht die Puste aus

Die Sorghofer Philipp Feldmann und Andreas Meyer (von rechts) im Zweikampf mit dem Ex-Regionalligaspieler des TSV Seebach, Sandro Nickl (Zweiter von links). SV-Kapitän Udo Hagerer (links) beobachtet die Szene. Bild: Ziegler
Sport
Vilseck
15.08.2016
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Der SVS startet gegen Mitaufsteiger TSV Seebach furios. Nach einer Viertelstunde steht es bereits 1:0, aber die weiteren Großchancen werden vergeben. Danach gelingt plötzlich nichts mehr.

Sorghof. Im Aufsteigerduell zog der SV Sorghof gegen den TSV Seebach mit 1:3 den Kürzeren. Nach schneller 1:0-Führung und furioser Anfangsphase gab es nach einer halben Stunde einen Bruch im Spiel der Hausherren. Die cleveren Gäste nutzten ihre Chancen eiskalt aus und kamen so relativ leicht zum ersten Auswärtsdreier der Saison.

Sorghof legte los wie die Feuerwehr und Seebach konnte froh sein, dass die "Indianer" es dabei versäumten, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Thomas Scheidler scheiterte zunächst an Gästekeeper Christian Wloch (4.). Dann legte Andreas Meyer für Udo Hagerer auf, doch dessen Fallrückzieher ging knapp über den Querbalken (6.). Eine feine Einzelaktion von Carsten Steiner, der aus halbrechter Position abzog und traf, brachte die 1:0-Führung (16.). Dann war es Scheidler, der Feldmann gut in Szene setzte, doch dessen Schuss wurde abgeblockt (24.).

Nach einer halben Stunde häuften sich die Fehler bei der Heimelf. Aus dieser Schwächephase schlug der Mitaufsteiger Kapital. Das 1:1 durch Michael Pleintinger (39.), der den an die Strafraumgrenze aufgerückten Damiano überwand, läutete die Wende ein. Die bis dahin sehr verhaltene Gästeelf nahm das Spielgeschehen in die Hand. Seebach setzte sofort nach und traf erneut, diesmal durch Thomas Lösl, dessen Flachschuss ins lange Eck die 1:2-Pausenführung bedeutete (44.).

Nach dem Wiederanpfiff konnte Sorghof der Partie nicht die entscheidende Wendung geben. Ein Gewaltschuss von Thomas Scheidler aus 25 Metern sprang vom Pfosten ins Feld zurück (49.). Vielleicht lag es am Kräfteverschleiß aus dem Pokalfight vom Mittwoch gegen Weiden, dass die Hausherren in der Folgezeit nicht mehr zurück ins Spiel fanden. Jedenfalls konnte Seebach seinen knappen Vorsprung ohne größere Probleme verteidigen und musste nur auf seine nächste Torchance warten. Und die sollte kommen: Benjamin Baumgartner umspielte Damiano außerhalb des Strafraumes und schob zum 1:3-Endstand ein (72.).
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