19. Vilsecker Burgkirwa auf Dagestein
Da Bou is baff

Die Paare standen im Mittelpunkt der 19. Vilsecker Burgkirwa. Bilder: rha (2)
Vermischtes
Vilseck
26.10.2016
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Der Bursch schlug die Hände vor die Augen, als er erfuhr, dass er mit seinem Moidl zum Oberkirwapaar erwählt worden war. Dennoch war die Freude groß bei Markus Mertel und Theresa Feltner, die mit einem lautstarken Juchizer ihr Amt antraten.

"Drei Doch, drei Doch, geh ma nimmer ham" - das hatten sich die Vilsecker Kirwaleit für das Wochenende vorgenommen. Doch ein paar Stunden Schlaf dazwischen durften schon sein. Auf jeden Fall waren die Paare immer vor Ort und topfit, als es galt, zu tanzen, zu singen und zu trinken. Und genau das stand von Samstag bis Montag auf der Tagesordnung.

Alles klappt bestens


Vorausgegangen waren jedoch unzählige Stunden, die die Paare beim Einstudieren der Volkstänze, bei der Vorbereitung und beim Baumaufstellen geopfert hatten. Aber da lässt sich das Helferteam der Vilsecker Feuerwehr um Christina Klaus eh nicht lumpen. Man weiß bereits im Vorfeld, dass wieder alles klappen wird, und das tat es dann auch. Selbst der Wettergott spielte mit und bescherte zwar kühles, jedoch trockenes Kirwawetter.

Schwungvolle Tänze


Beim Festgottesdienst am frühen Sonntagmorgen zogen die acht Paare zusammen mit Studiendirektor Lothar Kittelberger in die Pfarrkirche St. Ägidius ein. Der Kirchenchor umrahmte die Messe mit schwungvollen Liedern. Und ebenso schwungvoll ging es am Nachmittag im Hof der Burg Dagestein weiter, denn da wurde der Baum ausgetanzt. Hier zeigten die feschen Boum und Moila den Bandltanz sowie Zwiefache, Polkas und Walzer.

Als der letzte Ton der hauseigenen Feuerwehrkapelle verklungen war, hielten Theresa Feltner und Markus Mertel den richtigen Blumenstrauß in Händen, der sie zum Oberkirwapaar machte. Viel Gaudi hatten die beiden beim Auspacken ihrer Kirwapakete und beim Einzug in den voll besetzten Kirwastodl. Dass das Schankteam gut beschäftigt war und am Grillstand und an der Kuchentheke kein Leerlauf herrschte, versteht sich von selbst. Auch die Bar im beheizten Stodl war an den drei Tagen gut besucht.

Während die Kultband "Keine Ahnung" der Kirwagesellschaft am Samstag ein volles Haus beschert hatte, zog am Sonntagnachmittag die Feuerwehrkapelle alle Register ihres Könnens. Am Abend sorgten dann die Hohlweglauerer für zünftige Stimmung.

Kinder mischen mit


Mit ihrer Sternpolka lockten die Kleinen des Kindergartens St. Josef am Montag wieder zahlreiche Besucher in den Burghof. Die tanzenden Kinder unter Leitung von Monika Mrosek gehören mittlerweile schon fest zum Programm.

Mit der Band Nachtwerk ging die 19. Burgkirwa harmonisch zu Ende, und es sickerte bereits durch, dass zum Jubiläum im nächsten Jahr etwas Besonderes geplant ist.
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