76 Frauen und Männer aus Schlicht beteiligten sich an der Fußwallfahrt nach Gößweinstein
Wie es das Gelübde verlangt

Pfarrvikar Hruday Madanu und Wallfahrtsführer Edmund Heldmann ehrten Georg Denninger und Norbert Klier (von links) für oftmalige Teilnahme. In der Mitte der Träger des Wallfahrtsbildes, Christian Weiß. Bild: ct
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Vilseck
27.05.2016
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76 Frauen und Männer beteiligten sich an der Fußwallfahrt nach Gößweinstein, die vermutlich auf ein Gelübde aus der Zeit der Pest zurückgeht. 1948 wiederbelebt, wird sie seither in Schlicht mit großem Eifer Jahr für Jahr am Leben gehalten. Auch die Hitze meisterten alle Wallfahrer.

Schlicht. Bereits um 2 Uhr morgens erhielten die Pilger von Studiendirektor i. R. Lothar Kittelberger den Reisesegen. Der Geistliche ging auch auf der ersten Etappe mit. Gegen 13 Uhr war man am Ziel und wurde in der Basilika in Gößweinstein empfangen.

Um 17 Uhr beteten die Schlichter den Kreuzweg. Das Wallfahreramt in der Basilika zelebrierte Stadtpfarrer Johannes Kiefmann, musikalisch gestaltet wurde es vom Kirchenchor Schlicht. Beim Gottesdienst wurden die Wallfahrer-Rosenkränze, die Pilgerführer Edmund Heldmann selbst hergestellt hatte, gesegnet und anschließend an die Pilger verteilt. Am Sonntagmorgen machten sich die Teilnehmer auf den Rückweg und kamen gegen 17 Uhr in Schlicht an.

Am Ortseingang empfing Pfarrvikar Hruday Madanu zusammen mit den Ministranten und der Werkvolkkapelle die Wallfahrergruppe, die auch in diesem Jahr von Edmund Heldmann geleitet und von Christian Weiß als Träger des Wallfahrtsbildes angeführt wurde. In der Pfarrkirche fand unter großer Beteiligung der Bevölkerung die Schlussandacht statt.

Pfarrvikar Madanu zollte dem Idealismus und Durchhaltevermögen der Pilger große Anerkennung. Er verglich die Wallfahrt mit dem Weg des Glaubens, der ebenfalls eine persönliche Entscheidung, Orientierung am Ziel und Beharrlichkeit erfordere. Der eucharistische Segen beschloss Andacht und Wallfahrt. Edmund Heldmann zeichnete zusammen mit Pfarrvikar Madanu Georg Denninger für die 40. und Norbert Klier für die 25. Teilnahme an der Wallfahrt mit einer Kerze aus.
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