Einweihung des ersten Wegebauprojekts der Arbeitsgemeinschaft Obere Vils/Ehenbach (AOVE) bei ...
Nicht lange gefackelt

Mit dem Durchschneiden des Bandes gaben Waltraud Lobenhofer von der AOVE, Bürgermeister Hans-Martin Schertl und Leitender Baudirektor Thomas Gollwitzer vom Amt für Ländliche Entwicklung (Mitte, von links, mit Scheren) den neuen Weg von Gressenwöhr nach Frauenbrunn offiziell frei. Bild: zip
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Vilseck
06.10.2016
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Nur strahlende Gesichter gab es bei der Einweihung des ersten Wegebauprojekts der Arbeitsgemeinschaft Obere Vils/Ehenbach (AOVE). Die Stadt Vilseck konnte als erste der neun AOVE-Kommunen mit der fertiggestellten Trasse Gressenwöhr - Frauenbrunn einen "Hauptwirtschaftsweg außerhalb des Verfahrens" dem Verkehr übergeben.

Zu diesem Festakt hatte sich eine Vielzahl von Gästen in Gressenwöhr eingefunden, an der Spitze Leitender Baudirektor Thomas Gollwitzer, Chef des Amtes für Ländliche Entwicklung aus Tirschenreuth, AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer, mehrere Bürgermeister und Stadträte sowie Mitarbeiter des Bauhofes und Vertreter des Planers und der Baufirma Schulz aus Pfreimd. Stadtpfarrer Johannes Kiefmann segnete den neuen Weg.

Bürgermeister Hans-Martin Schertl berichtete mit Stolz, dass die Stadt Vilseck hier schnell gehandelt habe. Die Gespräche mit den beiden Grundstückseigentümern seien problemlos gelaufen, die Fördergelder parat gestanden. "Planung und Bauausführung wurden schleunigst umgesetzt, ein alter und buckeliger Feldweg konnte zu einer modernen Wegeverbindung ausgebaut werden. Der ökologische Ausgleich hierfür erfolgte vorbildlich", resümierte er.

Auch wenn laut Schertl zu Beginn der Maßnahme im Stadtrat ein paar Bedenken geäußert wurden, so zeige sich nun zum Abschluss, dass eine äußerst kostengünstige Umsetzung erfolgt sei. Die Straßenbaumaßnahme inclusive Planung kostete 260 000 Euro, wovon die Stadt 75 Prozent Fördermittel, also 195 000 Euro, als Zuschuss erhält. Zusätzlich wurde die bestehende Wasserleitung erneuert. Zu den Kosten von 136 000 Euro gibt es einen Zuschuss des Wasserwirtschaftsamtes von 64 000 Euro.

"Bei der AOVE wird nicht lange gefackelt, da werden die Chancen beim Schopf gepackt", lobte Thomas Gollwitzer die schnelle Umsetzung der Maßnahme. Mit dem Ausbau der Kernwege erfolge eine zeitgemäße Neuausrichtung der landwirtschaftlichen Infrastruktur. Innovative Bürgermeister und Gemeinderäte nutzten die Angebote, das Amt für Ländliche Entwicklung als starker Partner stelle bis zum Jahr 2020 insgesamt acht Millionen Euro für den Ausbau der Kernwege in den neun AOVE-Gemeinden zur Verfügung.

Waltraud Lobenhofer wies darauf hin, dass auch in anderen Kommunen bereits Projekte angelaufen seien, in der Stadt Vilseck sollen noch weitere Wegebaumaßnahmen folgen.
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