Erfahrungen mit der Dammkultur
Mehr Ertrag, weniger Unkraut

So sieht die Aussaat in Dammkultur aus. Karl Trummer hat inzwischen mehrjährige Erfahrungen mit dieser Anbau-Methode und spricht darüber heute bei einem Feldtag in Oberweißenbach. Bild: hfz
Vermischtes
Vilseck
19.11.2016
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Oberweißenbach. Jeden Ackerbauern beschäftigt die Frage: Wie kann ich meinen Getreideertrag optimieren und lästige Unkräuter effizient bekämpfen? Eine Möglichkeit ist der Getreideanbau in Dammkultur. Karl Trummer nutzt diese seit sieben Jahren - und erläutert Interessierten heute diese besondere Arbeitsweise.

Für 10 Uhr lädt der Bio-Regio-Betrieb Trummer als Beitrag zur Öko-Modellregion Amberg-Sulzbacher Land zu einer Feldbesichtigung ein. Trummer erläutert die Dammkultur und berichtet von seinen Erfahrungen. Treffpunkt ist der Hof in Oberweißenbach 3/Vilseck.

Bei der Dammkultur erhält der Bauer mit einfachen Werkzeugen und nicht wendender Bodenbearbeitung einen garen Boden, der krümelig, humos, gut durchlüftet, ausreichend feucht und leicht durchwurzelbar ist. Auch Wurzelunkräuter wie Distel, Quecke und Ampfer sind mit dieser Methode gut zu reduzieren.

Trummer baut sein Getreide seit sieben Jahren in dieser Form an: "Wir haben uns für die Dammkultur entschieden, weil sich damit auch unsere schweren Böden auflockern lassen", sagt er. Inzwischen ist die neue Weizen- und Triticale-Saat aufgegangen und kann besichtigt werden.
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