FU Vilseck-Schlicht-Sorghof besichtigt sanierte Kindertagesstätte St. Josef
Frauen: St. Josef sieht gut aus

Vermischtes
Vilseck
12.04.2016
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Sehr angetan waren die Mitglieder der Frauen-Union Vilseck-Schlicht-Sorghof von der Kindertagesstätte St. Josef in Vilseck. Die Einrichtung präsentiert sich nach achtmonatiger Generalsanierung hell, farbig, heiter und kindgerecht, aber trotzdem funktional und praktisch.

Leiterin Monika Mrosek erläuterte die Einzelheiten der 1 400 000 Euro teuren Sanierung und des Betriebs, in dem inzwischen neun Personen in der Erziehung der Kinder beschäftigt sind. Die Arbeit mit den Kleinen in den neuen Räumen gestalte sich abwechslungsreich, man könne nun voll den Bedürfnissen der Mädchen und Buben gerecht werden.

Zur Zeit gibt es drei Gruppen mit jeweils 23 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren sowie zwölf Schützlinge in der Krippe mit einem bis drei Jahren. Letztere kann problemlos auf 24 Plätze aufgestockt werden. Diese Abteilung ist räumlich von den Älteren getrennt und verfügt über Wickelraum, eigene Toiletten und Ruheraum. Auch auf einige besondere technische Details wies Mrosek hin: Schalldämpfer an den Decken, Fußbodenheizung, da die Kinder ja viel auf dem Boden sitzen, 54 Rauchmelder, 17 Flucht- und Schutztüren, an denen sich die Kinder die Finger nicht einklemmen können. Die Tagesstätte hat auch eine gut eingerichtete Küche, von der aus mittags das Essen an die Kinder verteilt wird.

Der Gang durch die einzelnen Räume vermittelte einen guten Eindruck von der unterschiedlichen Gestaltung. Die Leiterin erklärte, dass es die grüne, orange und gelbe Gruppe gebe. Jeder Raum sei in den entsprechenden Farben gestaltet und liebevoll, aber zweckmäßig eingerichtet. Morgens träfen sich alle Kinder zuerst im Multifunktionsraum, wo gebetet, gesungen sowie Geschichten und Musik gehört würden. Danach könnten sich die Kinder selbst für eine Gruppe entscheiden. Ob Rollenspiele, Basteln, Singen, Malen oder Bauen - die Kleinen hätten alle Möglichkeiten. Um den Bewegungsdrang ausleben zu können, gebe es eine eigene Turnhalle mit entsprechenden Geräten. Jede Gruppe werde von einer Erzieherin und einer Kinderpflegerin geleitet. Vier Kinder von Asylbewerbern seien gut integriert und sprächen bereits gut deutsch.

Besonders hingewiesen wurde auf Container, in denen Eltern Kinderwagen vor Wind und Wetter geschützt unterstellen können. Sehr erfreut zeigte sich Mrosek über eine Spende der FU, die ihr Vorsitzende Waltraud Schlicht überreichte.
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