Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Sorghof
Damen ein prägendes Element

Vermischtes
Vilseck
18.05.2016
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Zwei überraschende Anregungen gab es aus den Reihen der Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Sorghof. Zum beschädigten Einsatzwagen gab Bürgermeister Hans-Martin Schertl einen Sachstandsbericht.

Sorghof. Vorsitzende Christine Krause ließ laut Pressemitteilung der Feuerwehr in ihrem Jahresbericht ein ereignisreiches Vereinsjahr 2015 Revue passieren. Diverse gesellschaftliche Veranstaltungen wie Faschingsball, Kinderfasching, Blaulichtparty, Johannisfeuer und Weinfest seien belebend für die Ortschaft gewesen. In bester Erinnerung sei noch die Mehrtagesfahrt nach Südtirol. Der Verein habe im vergangenen Jahr den stattlichen Betrag von 2500 Euro in die aktive Wehr investiert, stellte die Vorsitzende fest.

Kassier Helmut Weiß berichtete von geordneten Finanzen. Gerne sei er bereit, auch künftig Ausflugsfahrten für den Verein zu organisieren. Beachtung fand auch der Bericht von Julian Götz, der den verhinderten Jugendwart Daniel Ritz vertrat. Als herausragend bezeichnete er die Gründung der Gemeindejugendfeuerwehr mit der Zielrichtung, die Kräfte bei der Ausbildung zu bündeln. Zehn interne Ausbilder kümmerten sich dabei mit einem neuen Konzept um die Feuerwehrjugend. "Unser Nachwuchs ist gut aufgestellt", konstatierte Götz.

Sehr viel geübt


"Mit insgesamt 690 Einsatzstunden im vergangenen Jahr ist die Wehr sehr gefordert worden", stellte Kommandant Emanuel Gonzales in seinem Bericht fest. Nach der Übergabe des neuen Fahrzeugs hätten immense Übungsstunden geleistet werden müssen, um die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten. Die Sorghofer Wehr hat derzeit 49 Aktive. Vier Feuerwehrleute ließen sich zu Atemschutzträgern ausbilden, drei zu Maschinisten, und einer absolvierte eine Sanitäter-Ausbildung. Das Hauptaugenmerk gilt laut Gonzales der Ausbildung der sogenannten Quereinsteiger, die zur Wehr gestoßen seien.

Bürgermeister Hans-Martin Schertl sprach von einem erfolgreichen Jahr für die Feuerwehr Sorghof. Die Ersatzbeschaffung der Fahrzeuge sei nun abgeschlossen. Blicke man in die Runde, sei eine gute Altersstruktur erkennbar. Das Stadtoberhaupt meinte damit auch die "Frauenpower" in Gestalt von Vorsitzender Christine Krause und Schriftführerin Melanie Dorner sowie einiger aktiver Feuerwehrdamen, die das Geschehen der Wehr entscheidend mitprägen. Der Bürgermeister dankte dem Vorstand dafür, dass man mit eigenen Finanzmitteln die Zusatzausrüstung für die Wehr beschafft habe.

Die Reparaturkosten für den beim Kreis-Kirwa-Warm-Up entwendeten und dabei beschädigten neuen Mannschaftstransporter seien durch die städtische Versicherung abgedeckt, informierte Schertl. Noch offen sei, ob auch ein Rahmenschaden vorliege - dies würde die Instandsetzung problematisch gestalten und zeitlich erheblich verzögern.

Zwei Vorschläge


Helmut Schwindl stellte ein Projekt vor, bei dem Pfarrgemeinde und Feuerwehr enger zusammenarbeiten: Zum Johannisfeuer sollen die Kirchen der US-Kaserne eingeladen werden. Die Versammlung zeigte sich hierfür aufgeschlossen. Josef Lehner sprach sich für einen Erweiterungsbau am Feuerwehrhaus aus. Er sehe dazu Bedarf, da das Feuerwehrhaus nach seiner Einschätzung an seine Kapazitätsgrenze gestoßen sei. Der Verein solle dazu auch Eigenmittel und Eigenleistung einsetzen. Dieser Vorschlag soll zunächst im Verwaltungsrat der Wehr diskutiert werden.
Mit insgesamt 690 Einsatzstunden im vergangenen Jahr ist die Wehr sehr gefordert worden.Emanuel Gonzales, Kommandant FFW Sorghof
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