Multikulti-Kaffee-Klatsch bei Kolpingsfamilie Vilseck
Gelebte Völkerverständigung

Beim Multi-Kulti-Kaffee-Klatsch wurden auch Kücheln probiert. Erich Gebhardt (stehend) freute sich über die vielen internationalen Gäste. Bild: rha
Vermischtes
Vilseck
18.11.2016
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"Das muss wiederholt werden", war der einhellige Tenor beim Multi-Kulti-Kaffee-Klatsch (MKKK) im Kolpingsaal. Entgegen der Erwartungen mussten sogar noch weitere Tische aufgestellt werden, um dem internationalen Besucherandrang Herr zu werden.

Neben Deutschen waren Gäste aus Syrien, Somalia, Irak, Russland, Brasilien und den USA gekommen, um gemeinsam ein paar Stunden bei guter Unterhaltung zu verbringen.

Die Anwesenden hatten Kuchen und Gebäck aus ihren jeweiligen Herkunftsländern mitgebracht, und jeder konnte probieren, wonach ihn gelüstete. Mit Nationalfähnchen waren die verschiedenen Backwaren gekennzeichnet, Mitgliedern der Kolpingsfamilie hatten die Tische auf Multi-Kulti dekoriert. Erich Gebhardt vom Vorstandsteam der Kolpingsfamilie sah unter den Besuchern auch seine Mitstreiter von der Kleiderkammer und die ehrenamtlichen Frauen, die die wöchentlichen Deutschkurse für Asylbewerber abhalten. Ziel der Veranstaltung sei es, sagte Gebhardt, sich untereinander besser kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und diese im Alltag zu pflegen.

Pfarrer Johannes Kiefmann zeigte sich erfreut über so viel Engagement in der Pfarreiengemeinschaft. Als Sprachrohr der Bevölkerung zu den Asylbewerbern bezeichnete er Erich Gebhardt, dessen ganzer Einsatz den Flüchtlingen zugute komme. "Eine tolle Sache", fand auch 2. Bürgermeister Thorsten Grädler. Beim Kaffeetreff könne man wahre Völkerverständigung praktizieren. "Bemühen wir uns um ein harmonisches Miteinander und bauen wir Vorbehalte ab", rief er den Gästen zu.
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