Schützenverein Vilseck stellt von elektrisch auf elektronisch um
Tell setzt mit Ständen Maßstäbe

Die Ehrengäste wurden an den neuen Schießstand gebeten (von links): Pfarrvikar Hrudaya Kumar Madanu, Schützenmeister Günter Heidl (Hirschau), Gauehrenschützenmeister Karl Federer, Schützenmeister Alfred Forster (Sorghof), 2. Bürgermeister Thorsten Grädler, Bürgermeister Hans-Martin Schertl, Schützenmeister Karl-Heinz Schöpf (Gressenwöhr), 3. Bürgermeister Heinrich Ruppert, Schützenmeister Georg Schmer (Vilseck) und Gauschützenmeister Joachim Jäger. Bilder: smr (2)
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Vilseck
13.04.2016
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Viel Arbeit und über 20 500 Euro investierte die Schützengesellschaft 1538 Tell Vilseck in ihre neuen elektronischen Schießstände. Nun ist das Werk vollendet: Die Anlage wurde mit einem Eröffnungsschießen offiziell in Betrieb genommen.

Zahlreiche Gäste und Vertreter der beiden Patenvereine Edelweiß Hirschau und Eichenlaub Sorghof sowie des Nachbarvereins Bergschütz Gressenwöhr gaben sich im Schützenheim die Ehre.

Schützenmeister Georg Schmer schilderte die großen Anstrengungen von Tell bei der Umrüstung der elektrischen auf elektronische Schießstände. Seit dem Einzug in die alte Schule im Jahr 1992 sei dies die vierte und zugleich teuerste Umbaumaßnahme in der Vereinsgeschichte. Der Dank des Vorsitzenden galt den Mitgliedern für ihre tatkräftige Unterstützung und der Stadt für die finanzielle Zuwendung. Bürgermeister Hans-Martin Schertl zeigte sich beeindruckt von den enormen Investitionen. "Tell hat die Zeichen der Zeit erkannt und kann mit neuester Technik optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen anbieten", sagte das Stadtoberhaupt und überreichte einen Scheck.

Gauschützenmeister Joachim Jäger hob die gute Jugendarbeit von Tell hervor. "Für die Gewinnung von Nachwuchs sind die großen Ausgaben sicherlich gut angelegt", betonte er. Mit Tell Vilseck könnten nun vier Vereine im Gau elektronische Stände anbieten - "weitere folgen", war sich Jäger sicher. Gauehrenschützenmeister Karl Federer bezeichnete Tell als "Trendsetter, der sportlich und gesellschaftlich gut aufgestellt ist". Stellvertretend für die Vereine aus Hirschau und Sorghof überreichte Schützenmeister Kar-Heinz Schöpf von Bergschütz Gressenwöhr ein Geschenk sowie einen Gutschein für 30 Liter Bier.

Den schießsportlichen Teil eröffnete das Tell-Team. Jede der teilnehmenden Mannschaften stellte fünf Schützen in der offenen Klasse. Gewertet wurde der beste Teiler eines jeden Teilnehmers aus 20 Schuss. Daraus wurde dann das Gesamtergebnis ermittelt. Mit einem Gesamtteiler von 410 ging das Team von Bergschütz als Sieger hervor, Schützenmeister Georg Schmer überreichte den Mannschaftspokal. Es folgten Tell (462,1) vor Eichenlaub (544,8) und Edelweiß (607,2). Jede Mannschaft erhielt zudem einen geräucherten Schinken.

Die besten Einzelschützen waren von Bergschütz Martin Schmidt (31,8-Teiler), von Tell Ingrid Schmer (33,4), von Edelweiß Erika Borisch (42,9) und von Eichenlaub Christoph Nutz (59,4). Sie wurden mit Geldpreisen belohnt.

Im Anschluss gaben die zehn Ehrengäste einen Schuss auf die Scheibe ab, die sich künftig im elektronischen Messrahmen befindet. Das beste Blattl (455,9) erzielte Karl-Heinz Schöpf, eine Magnum-Flasche Sekt war sein Preis. Den Abschluss bildete eine Brotzeit.
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