Stadtrat stimmt für Neueindeckung des Spital-Daches
Ziegel sind kaputt

Vermischtes
Vilseck
03.03.2016
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Die Dachziegel auf dem Spitalgebäude lösen sich ab. Das wurde den Stadträten bei einer Besichtigung mit Bauamtsleiter Stefan Ertl gezeigt. Das Dach wurde ohne Schalung und Isolierung erstellt. Bei einer Erneuerung der Ziegel könne die bestehende Lattung voraussichtlich erhalten bleiben. Ertl errechnete die Kosten für eine Neueindeckung mit rund 50 000 Euro. Der Stadtrat kam schließlich überein, im Jahr 2016 die Eindeckung auf dem Spitalgebäude aus Mitteln der Spitalstiftung bzw. mit einem Kredit für die Stiftung zu erneuern.

Im Rathaus standen weitere Punkte zur Besprechung an. Wie bereits im Vorjahr hat der Verein für Erlebnispädagogik und zukunftsorientierte Jugend- und Sozialarbeit - der auch den Jugendtreff in der Stadt Vilseck betreut - wieder eine Ferienbetreuung für Kinder angeboten. Der Verein organisiert in den großen Ferien mehrere Aktionen. Die Betreuung erfolgt derzeit bereits im Bereich Grafenwöhr, Pressath und Eschenbach. Vilsecker Kinder, die teilnehmen möchten, werden mit Bussen abgeholt. Der Elternbeitrag beläuft sich auf 60 Euro pro Kind und Woche. Der Zuschussbeitrag der jeweiligen Kommune liegt in der gleichen Höhe. Im vergangenen Jahr haben sechs Kinder aus der Stadt Vilseck an dieser Ferienbetreuung teilgenommen, berichtete Bürgermeister Hans-Martin Schertl. Der Vilsecker Stadtrat beschloss einstimmig, das Ferienprogramm des Vereins für Erlebnispädagogik und zukunftsorientierte Jugend- und Sozialarbeit auch heuer wieder anzubieten und erklärte sich bereit, die für die Stadt anfallenden Kosten zu übernehmen.

Schertl gab abschließend das Betriebskostendefizit, das im Jahr 2015 im Kindergarten St. Martin in Schlicht angefallen ist, bekannt. Es belief sich auf 54 530,43 Euro, wovon die Stadt Vilseck laut Vertrag 80 Prozent, also 43 624,34 Euro, zu übernehmen hat. Stadträtin Monika Krieger gab zur Entstehung des Minus grundsätzliche Erläuterungen. Ihrer Meinung nach sei der Hauptgrund der Ausfall von Erzieherinnen durch Krankheit oder Schwangerschaft. Dies muss durch die anderen Mitarbeiterinnen mit Überstunden ausgeglichen werden. Sie hielt deshalb den Einsatz von Springern, wie in Schulen üblich, für zweckmäßig.
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